Kauffeld hofft auf Koch

Handball-Oberligist Gensungen/Felsberg empfängt am Samstag Offenbach-Bürgel

So soll es am Samstag wieder aussehen: Christoph Koch (rechts) von der ESG Gensungen/Felsberg – hier mit dem Kleenheimer Dennis Köhler – musste sich in der Winterpause einer Operation unterziehen, wird aber voraussichtlich auflaufen können. Foto: Hahn

Gensungen. „Nach Nordhessen fahren wir gar nicht so gerne“, sagt Tom Grunwald.

Der Trainer des Handball-Oberligisten TSG Offenbach-Bürgel bezieht sich damit vor allem auf seine letzte Reise in den Schwalm-Eder-Kreis. Da ging es Anfang Dezember nach Melsungen und zurück nach Südhessen mit einer nicht so recht erwarteten Niederlage.

Am Samstag (19.30 Uhr, Kreissporthalle) wartet nun mit der ESG Gensungen/Felsberg ein weiterer, hoch motivierter Gegner auf den Aufsteiger. „Auswärtsspiele sind ohnehin unsere große Schwäche, und nun treffen wir mit der ESG auch noch auf eine außerordentlich heimstarke Mannschaft“, zollt der 41-Jährige seinen Gastgebern Respekt. Keinesfalls annehmen will Grunwald eine Favoritenrolle: „Wir sind zwar Siebter und die ESG Elfter, aber die haben den Abstiegskampf kommuniziert. Ich rechne daher auch nicht in erster Linie mit einem schönen Spiel. Am Samstag wird Handball gearbeitet.“ Mit in die Kreissporthalle bringt Grunwald seinen kompletten Kader und das Wissen, dass seiner Mannschaft im Hinspiel ein deutlicher 33:24-Sieg geglückt ist.

Sein Gegenüber Arnd Kauffeld hofft derweil auf seinen Kreisläufer und Kapitän Christoph Koch, der sich in der Winterpause Krampfadern entfernen lassen musste. „So wie ich Christoph kenne, wird er sicherlich spielen“, gibt sich Kauffeld optimistisch, muss aber auf die verletzten Hannes Bauer und Jan-Hendrik Otto verzichten. Ebenfalls noch nicht sicher ist der Einsatz von Mark Potthoff.

Sonst hat sich die ESG wegen der brenzligen Tabellensituation nicht mit langen Pausen aufgehalten und befindet sich bereits seit dem 2. Januar wieder im Training.

„Natürlich hoffe ich im neuen Jahr auf eine Entwicklung der Mannschaft. Auf die 3:2:1-Deckung der Offenbacher werden wir zu reagieren wissen. Dabei setzte ich neben Christoph Koch vor allem auf Jannis Balke und Max Pregler“, sagt Kauffeld.

Einer, der sich im 3:2:1-System der Offenbacher recht wohl fühlt, ist Christian Hildebrand. Der halbrechte Ex-Melsunger freut sich zwar auf seine erneute Stippvisite in Nordhessen, weiß aber das es gegen die ESG schwer werden wird: „Die Kreissporthalle heißt ja schließlich nicht umsonst Hölle Nord.“ (sol)

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