Oberliga: Gensungen/Felsberg beim Vorletzten

Kauffeld: Wir sind kein Favorit

Benedikt

Gensungen. Rein von der Formtabelle aus gesehen treffen am Sonntag um 16 Uhr die beiden schwächsten Teams der Handball-Oberliga aufeinander. Gastgeber TV Hüttenberg II hat die vergangenen acht Spiele allesamt verloren. Die ESG Gensungen/Felsberg wartet seit vier Spielen auf einen Punktgewinn.

Unter der Woche gab es eine Hiobsbotschaft für die Mannschaft von Trainer Arnd Kauffeld. Rückraumspieler Benedikt Hütt wird in dieser Saison vermutlich nicht mehr zum Einsatz kommen. „Das ist natürlich ganz bitter für ihn“, sagt Kauffeld. Die Favoritenrolle weist der Coach vor dem Spiel von sich. „Nach vier Niederlagen in Folge können wir doch kein Favorit sein“, meint der frühere Kreisläufer.

Unter der Woche gab es wieder viele Gespräche mit der Mannschaft, von deren Reaktion sich Kauffeld angetan gezeigt hat. „Es hat sich niemand in die Schmollecke verzogen. Jeder weiß, worum es geht. Wenn die Spieler das auch im Spiel verinnerlichen, geht es wieder aufwärts.“

Das ist auch dringend nötig, denn Hüttenberg steht zwar auf dem vorletzten Platz, sieht aber seine Chance. „Gensungen steht unter Druck“, weiß Hüttenbergs Coach Mario Weber, der mit Kauffeld befreundet ist. Diese Freundschaft wird aber für 60 Minuten ruhen, zu wichtig ist die Partie für beide Teams. „Wir haben jetzt nur noch Endspiele“, betont Weber.

Vor der Saison gab es einen größeren Umbruch bei der Drittliga-Reserve. Nur vier Spieler blieben, dafür wurde die Mannschaft mit dem früheren Hüttenberger Zweitligaspieler Andreas Scholz verstärkt (Kauffeld: „Er bringt der Abwehr Stabilität.“).

Ansonsten bauen die Mittelhessen zunehmend ihre Bundesliga A-Jugendmannschaft ein. „Auch gegen Gensungen werden vier, fünf Jungs im Kader stehen.“ Ob es darüberhinaus Verstärkungen von der ersten Mannschaft gibt, steht noch nicht fest. „Gegen Dutenhofen war es von uns eigentlich ein gutes Spiel. Daran gilt es anzuknüpfen“, fordert Kauffeld. (dts) Foto: Hahn

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