Kauffeld: Das wird ein anderes Spiel

ESG Gensungen/Felsberg gegen offensive TV Hütttenberg-Deckung gefordert

Christian Rohde

Gensungen. In der Not zeigt eine Mannschaft Größe - oder eben auch nicht. Die ESG Gensungen/Felsberg hat sie gezeigt beim 25:18-Erfolg gegen die HSG Pohlheim.

Denn: Solch‘ eine ausgebuffte Oberliga-Mannschaft ohne fünf Stammspieler auf Distanz zu halten ist keineswegs selbstverständlich. So ordnet das auch ein zufriedener ESG-Trainer Kauffeld ein und reist zuversichtlich zum abstiegsbedrohten TV Hüttenberg II (Sa. 18 Uhr Sporthalle Hüttenberg): „Das wird ein anderes Spiel, aber wir können das.“

Gemeint ist sich gegen eine 3:2:1-Deckung durch zu setzen, die in dieser offensiven Variante wohl einzig der Hüttenberger Bundesliga-Nachwuchs spielt. Im Hinspiel klappte das hervorragend, vor dem Rückspiel werden die Karten trotzdem neu gemischt. Denn beim 37:26 in Gensungen war der TVH II ersatzgeschwächt und ist diesmal (fast) komplett (nur Mittelmann Torben Werner hat das Team zwischenzeitlich verlassen), während die Edertaler seit Wochen ohne Jan Pollmer, Tim Schneider, Cornelius Feuring, Maik Gerhold und Benedikt Hütt auskommen müssen.

Für Arnd Kauffeld - siehe oben - kein Grund zu jammern. Denn seine zweite Garde hat die erzwungene Bewährungschance genutzt. Allen voran Jan Hendrik Otto, der vom Siebenmeterspezialistin zur Stammkraft im rechten Rückraum aufgestiegen ist und sich geduldig in diese verantwortungsvolle Rolle hinein gearbeitet hat. Und Christian Rohde besticht durch seine kluge Spielführung und wird dabei auch immer durchschlagskräftiger. Dazu ist auf die verbliebenen Führungsspieler wie Marc Lauterbach, Jan-Hendrik Walther und Christoph Koch Verlass.

„Trotz der Ausfälle ist Gensungen ein starker Gegner, gegen den wir nur bestehen können, wenn wir unsere beste Leistung abrufen“, sagt daher Gastgeber-Trainer Mraz. Besser müsste es vor allem in der Offensive laufen, denn mit nur 488 Treffern stellen die Mittelhessen den torärmsten Angriff. Wie zuletzt beim 29:27 in Offenbach, mit dem der Aufsteiger seine Chance auf den Klassenerhalt wahrte. „Das war ganz wichtig für unser Selbstvertrauen im Endspurt der Liga“, freut der ehemalige Erstliga-Spieler. In der Hoffnung, dass der Befreiungsschlag gegen die Edertaler nachwirkt. (ohm) Foto: nh

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