Oberliga: ESG zum Tabellennachbarn Wiesbaden

Keine Angst vor dem Heimnimbus der HSG

Benedikt

gensungen/wiesbaden. Hat eine Mannschaft aus dem Niemandsland der Tabelle jenseits von Gut und Böse noch Ziele? Unbedingt. „Wir wollen jedes Spiel nutzen, um uns weiter zu entwickeln“, sagt etwa Sven Vogel, Rechtsaußen der ESG Gensungen/Felsberg vor dem Gastspiel des heimischen Handball-Oberligisten bei der punktgleichen HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (Sa. 19.30 Uhr). Die wiederum will laut Trainer Spandau den aktuellen Aufschwung des Teams - dokumentiert durch den ersten Auswärtssieg beim 29:28 in Münster - nutzen, um in der Tabelle noch Kurs auf den vierten Platz zu nehmen.

Dazu kommt gegen die Edertaler das Bestreben, den eigenen Heimnimbus zu wahren. Denn: Die Südhessen sind zu Hause (17:1-Punkte) noch ungeschlagen, nur dem Tabellenzweiten Bruchköbel ist es bisher gelungen, einen Punkt aus der Sporthalle am Elsässer Platz zu entführen.

Damit scheint der personelle Schnitt vor der laufenden Saison (fünf Abgänge) vollzogen, was auch auf die Rückkehr der lange verletzten Rückraumrecken Danic Seiwert und Max Kellner zurück zu führen ist. „Es geht aufwärts“, freut sich Axel Spandau, der nur noch auf Alexander Dietz (Kreuzbandriss) verzichten muss.

Seinen Kollegen Arnd Kauffeld plagen da mit den sicheren Ausfällen von Jens Wiegräfe und Franco Rossel größere Sorgen, zumal weitere Spieler grippegeschwächt sind. Trotzdem geht der ESG-Trainer in die (verbale) Offensive: „Wir fahren nach Wiesbaden, um dort zu gewinnen.“

Ein Hoffnungsträger ist trotz der letzten 33:37-Niederlage gegen Wettenberg Tim Schneider, der sich im Rückraum so richtig freispielte. Und insbesondere bei der zweiten Welle nicht zu bremsen war. Außerdem kehrt Benedikt Hütt wohl in die Mannschaft zurück. Die soll laut Kauffeld weiter an ihrer „Siegermentalität“ arbeiten. Beim ebenso ambitionierten Tabellennachbarn, der die 27:33-Hinspielpleite keineswegs vergessen hat.(ohm) Foto: nh

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