Oberliga: MT zu Gast beim Schlusslicht

Kienast darf ran

Melsungen. Das grandiose Derby wirkt nach und beschäftigt die Oberliga-Handballer der MT Melsungen II auch vor ihrem Auswärtsspiel bei der HSG Kahl/Kleinostheim (Samstag, 20 Uhr, Waldseehalle Kahl). „Wir konnten einem großen Publikum zeigen, dass wir uns gut entwickelt haben“, erklärt Trainer Georgi Sviridenko, warum sich seine Mannschaft trotz der Niederlage immer noch in einem Hoch befindet. Sieht aber dennoch die Notwendigkeit, umgehend auf einen unangenehmen Gegner umzuschalten, der die volle Konzentration abfordert.

Denn Kahl/Kleinostheim ist etwas überraschend Tabellenschlusslicht der Liga. Über Jahre gehört das Team zum vorderen Drittel der Oberliga. Nun scheint der Umbruch im vergangenen Sommer mit gleich acht neuen Spielern zu krass gewesen zu sein. Unterschätzen darf die MT die Sieben vom Untermain dennoch nicht, denn mit Spielmacher Fabian Roth, Torjäger Jonas Wuth und dem Luxemburger Nationalspieler Yannik Bardina verfügt die Mannschaft über einen starken Rückraum. Den zu stören könnte wieder die Aufgabe von Alexander Bärthel auf vorgezogenem Posten einer 5:1-Deckung sein.

Denn für die gegen Gensungen aufgebotene 6:0-Formation fehlt Johannes Golla, der wie Florian Weiß diesmal bei der A-Jugend gebraucht wird. Als möglicher Ersatz im Innenblock neben Mario Schanze stünde Matthias Kienast zur Verfügung. „Er hat nicht die körperliche Präsenz wie Johannes, macht das aber kämpferisch wett“, sagt Sviridenko über den Abwehrspezialisten. Im Angriff darf Eugen Gisbrecht wieder ran, der im Derby aus taktischen Gründen auf der Bank blieb. „Ich wollte etwas anders machen und habe mit Merlin Kothe im linken Rückraum angefangen, der dann auch ein gutes Spiel abgeliefert hat“, begründet Melsungens Übungsleiter, warum Mario Schanze den Part des etatmäßigen Spielmachers übernahm.

Was zeigt, dass die Entwicklung der Mannschaft Früchte trägt und die Bundesliga-Reserve mittlerweile über einige Optionen verfügt. (ko)

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