Oberliga: Gensungen nach Einzelgesprächen wieder in der Spur?

Klimpke lobt die ESG

Treffen sich wieder: Gensungens Hannes Bauer (vorn) und Dutenhofens Marvin Lindenstruth. Foto: Hahn

Gensungen. Andreas Klimpke bringt es auf den Punkt: „Gensungen muss gewinnen, wir wollen gewinnen.“ Das sind die Vorzeichen vor dem Heimspiel von Handball-Oberligist ESG Gensungen/Felsberg am Samstag um 19.30 Uhr gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II.

Viele Einzelgespräche führte ESG-Coach Arnd Kauffeld unter der Woche. Klar ist: Der Negativlauf der vergangenen Wochen soll beendet werden, ja muss beendet werden. „Wir müssen uns neue Ziele setzen, erstmal langfristig denken“, sagt Kauffeld.

Gestartet als Aufstiegsfavorit findet sich sein Team im unteren Mittelfeld wieder. Zu wenig, findet Dutenhofens Trainer, der gleichzeitig Jugendkoordinator des Bundesligisten HSG Wetzlar ist. „Gensungen war vor der Saison für mich kein Aufstiegsfavorit, sondern der Top-Aufstiegsfavorit. Der Kader an sich sucht in seiner Ausgeglichenheit in dieser Liga seinesgleichen“, sagt Klimpke. Komplett will das Kauffeld natürlich nicht unterschreiben: „Die Liga ist ausgeglichener. Alle Mannschaften haben mittlerweile Spieler der Extraklasse in ihren Reihen. Auch Dutenhofen.“

Das Farmteam der HSG Wetzlar bietet zum Beispiel auf Halbrechts den bundesligaerfahrenen Timo Ludwig auf. Auch der Kreis ist mit Marvin Lindenstruth höherwertig besetzt. Das Torhütergespann zählt vermutlich zum besten der Oberliga. Vor- und Nachteil zugleich: Einen echten Torjäger gibt es in Dutenhofen nicht.

Und: Die Mittelhessen haben personelle Probleme. Die Spielmacher Dominik Jung und Lukas Loh werden wohl ausfallen. Auf der anderen Seite kann Dutenhofen auf den Bundesligakader der A-Jugend zurückgreifen, wo mit Lukas Gümbel ein Spieler mit Erstligaperspektiven aufgebaut wird.

„Es wird ein enges Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen“, sagt Kauffeld. Verzichten muss er dabei auf Benedikt Hütt (Schulter) und Max Pregler (Sprunggelenk). So werden im Rückraum wieder die beiden 19-jährigen Tim Schneider und Franco Rossel gefordert sein. Linksaußen Hannes Bauer hat immer noch Knieprobleme, ist aber wohl einsatzfähig. (dts)

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