Oberliga: Für ESG ist in Hünfeld ein Sieg Pflicht

Mit Minikader zum Schlusslicht

Gefordert: ESG-Torjäger Franco Rossel. Foto: Hahn/nh

Gensungen. Unter normalen Umständen würden die Handballer des Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg als klarer Favorit zum Hünfelder SV reisen, wo am Samstag um 18.30 Uhr die Partie beim abgeschlagenen Tabellenletzten angepfiffen wird. Aber derzeit hat Trainer Arnd Kauffeld mit außergewöhnlich vielen Widrigkeiten zu kämpfen. 16 Spieler stehen im ESG-Kader, aber Verletzungspech und Grippewelle bewirken, dass Kauffeld schon erleichtert wäre, wenn er auf ein neunköpfiges Mini-Aufgebot zurückgreifen könnte.

Beim 31:28-Hinspielerfolg war der zehnfache Torschütze Felix Kircher nicht zu bremsen und machte den Edertalern das Leben schwer. Kirchers bester Mitspieler hat einen für das katholisch geprägte Osthessen ungewöhnlichen Namen. Andreas Unglaube agiert im linken Rückraum. Daneben ist im Hünfelder Rückraum noch Fabian Sauer zu beachten. Auch deshalb sagt Kauffeld: „Wir haben keinen Grund, unseren Gegner zu unterschätzen.“

Benedikt Hütt ist der Name, mit dem Kauffeld seine ohnehin schon lange Verletztenliste noch erweitern muss, denn der ESG-Spielmacher laboriert seit dem vergangenen Samstag an einer Knieverletzung. Personalsorgen sollen vor der Partie bei den Osthessen aber nicht als Ausrede herhalten. „Es ist unsere Pflicht, in Hünfeld zu gewinnen“, stellt ESG-Trainer Kauffeld klar.

Dafür müssen nun Andere in die Bresche springen, etwa der Halblinke Franco Rossel oder Spielmacher Vince Schmidt. In der Hinrunde starteten die Edertaler nach dem 31:28 gegen Hünfeld eine Siegesserie. Gut möglich, dass dies der Kauffeld-Sieben trotz der personell angespannten Lage wieder gelingt. Denn in der darauffolgenden Woche gastiert der Tabellenvorletzte TSV Vellmar in der Gensunger Kreissporthalle. Den ersten Sieg im Jahr 2018 wollen Rossel, Schmidt und Co. aber nicht erst gegen Vellmar, sondern bereits am Samstag einfahren. (geb)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.