Oberliga: Pflichtsieg gegen Hüttenberg II

MT-Abwehr lässt nichts anbrennen

Jannis

Melsungen. Das war ein hartes Stück Arbeit. Mit 27:23 (13:14) bezwang die MT Melsungen II in der Handball-Oberliga den TV Hüttenberg II. „Durch eine deutliche Steigerung im Abwehrverhalten“, wie Trainer Georgi Sviridenko zufrieden attestierte.

Denn mit Problemen auf der Torhüterposition gingen die Gastgeber in die Begegnung. Nachdem sich Maurice Paske im Training eine Knieverletzung zugezogen hatte, musste Fabian Meyfarth trotz angerissener Achillessehne ran. Und machte seine Sache gut. Drei frühe Paraden nutzten Jannis Kothe und Petr Hruby (2) zur 3:1-Führung (5.).

Die durch Fehler im Spielaufbau jedoch schnell dahin war. Der TVH ging mit 8:7 sogar nach vorn (17.), ehe sich die MT über die Abwehr und den weiter gut aufgelegten Meyfarth zurückkämpfte und durch Jannis Kothe und Hruby mit 12:9 in Vorlage ging (22.). Einmal mehr ohne nachhaltige Wirkung. Kurz darauf waren die Gäste nicht nur wieder dran, sondern abermals in Führung, die dann bis zur Pause hielt.

Durch die Einwechslung von Johannes Golla gewann die Deckung an Stabilität. Mit der Folge, dass die Mittelhessen acht Minuten ohne Torerfolg blieben und Hruby, Alexander Bärthel sowie Schanze vom Siebenmeterpunkt die Partie einmal mehr drehten, ehe Fabian Höpfner ebenfalls per Strafwurf der erste Gästeerfolg glückte. Deren nächstes Tor aus dem laufenden Spiel heraus ließ weitere vier Minuten auf sich warten (Klein 18:16, 42.). Jannis Kothe (2) und Mark Petersen nutzten die Verunsicherung des TVH und stellten nach einer dreiviertel Stunde auf 21:16.

Noch einmal kam Hüttenberg zurück bis auf 24:23 (55.). Aber Jannik Kothe und Mario Schanze behielten die Nerven und Fabian Meyfarth blieb Sieger gegen Rico Funck und Lukas Drommershausen – die Entscheidung zwei Minuten vor Schluss. „Bei ihm muss ich mich bedanken, dass er sich trotz Verletzung bereit erklärt hat, für uns zu kämpfen“, zollte Sviridenko seinem Schlussmann Respekt. • MT II: Meyfarth (14 Paraden/23 Gegentore), Dick - Ignatow, Kienast, Weiß, Hruby 5, Bärthel 1, Merlin Kothe, Schanze 9/5, Golla 2, Gisbrecht 2, Ploch, Jannis Kothe 5, Petersen 3.

Von Michael Koch

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