Bei der SVH hofft man vor dem schweren Spiel gegen Kleenheim auf Rückenwind

„Müssen an uns glauben“

Weiter in der Oberliga mithalten: SVH-Rechtsaußen Igor Schuldes (rechts). Archivfoto: Fischer

kassel. Dino Duketis kommt nicht. Aber wird es sein Vater Iljo, der die SVH zukünftig an der Seitenlinie in der Handball-Oberliga coacht? Oder doch jemand anderes? Die Trainersuche bei den Harleshäusern wird zu einem Geduldsspiel, das aber anscheinend die Spieler nicht sonderlich tangiert. „Wir bekommen davon eigentlich ziemlich wenig mit“, sagt Rechtsaußen Igor Schuldes. SVH-Abteilungsleiter Markus Suchan beschäftigt sich mit der Suche und würde die Mannschaft gut abschirmen.

Diese hat somit die Gelegenheit, sich in Ruhe auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Denn gleich die nächste hat es in sich. Mit der HSG Kleenheim kommt am Samstag ab 19 Uhr der Tabellendritte in die Sporthalle an der Wolfhager Straße. Nach sieben Siegen aus den ersten acht Spielen ist aber auch bei den Gästen aus dem Landkreis Wetzlar ein wenig die Luft raus. Zuletzt gab es ein Unentschieden in Bruchköbel und eine Heimniederlage gegen Dutenhofen.

Bei der SVH ist nach der knappen 28:29-Niederlage in Münster der Mut wiedererwacht. „Wir haben uns selber bewiesen, dass wir in der Oberliga mithalten können“, meint Schuldes. Das sei ein wichtiges Signal innerhalb der Mannschaft gewesen. „Man bemerkt bei einigen Spielern regelrecht, dass ihre Köpfe freier geworden sind“, sagt Schuldes.

Auch wenn man gegen Kleenheim angesichts der Tabellenposition klarer Außenseiter sei, würde man sich nicht vorher geschlagen geben. „Wir müssen einfach an uns selbst glauben und an die Leistung aus der Vorwoche anknüpfen“, findet der Rechtsaußen.

Und viel wichtiger: Man müsse von Anfang an hellwach sein. „Es ist momentan bei uns Gang und Gäbe, dass wir den Beginn verschlafen und hoch zurückliegen. Wir betreiben dann einen enormen Kraftaufwand, wieder zurück in die Partie zu finden, aber am Ende des Spiels fehlt uns dann die Kraft“, sagt Schuldes.

Aufgegeben hat man bei den Harleshäusern trotz der fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer bislang nicht. Schuldes: „Es wäre vermessen, so früh die Köpfe hängen zu lassen. Wir wissen, dass wir mithalten können und das wollen wir vor der Winterpause nochmal zeigen.“ (msf)

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