Handball-Oberliga: TSV Vellmar will mit einem Sieg theoretische Chance wahren

„Nicht kampflos ergeben“

Lance-Phil

VELLMAR. Dem TSV Vellmar steht in der Handball-Oberliga das Wasser bis zum Hals. Mit 7:25 Punkten sind die Nordhessen Vorletzter. Zudem geben die Leistungen aus den letzten Spielen kaum Hoffnung auf eine grundsätzliche Änderung.

Aber vorzeitig aufgeben gibt es nicht. Das sieht auch Lance-Phil Stumbaum, der seine Zusage beim TSV für die nächste Saison gegeben hat, so. „Auch wenn der Trend zuletzt nicht positiv war und unsere Chance nur noch rein rechnerisch besteht, werden wir uns nicht kampflos ergeben“, sagt er. Das gilt auch für das Spiel am Sonntag (18 Uhr, Großsporthalle) gegen den Tabellenachten TSG Offenbach-Bürgel. „Wenn wir unsere theoretische Chance wahren wollen, müssen wir einen Sieg landen“, weiß Stumbaum.

Der Linksaußen weiß aber auch, dass das schwer wird. „Es gab in der laufenden Serie zu viele Veränderungen in und um die Mannschaft“, sagt Stumbaum. Und meint den Trainer- und die Personalwechsel. Was man sonst in einer Vorbereitungszeit von vier bis fünf Monaten gemacht hätte, habe man so während der Saison stemmen müssen. Das hinterließ Spuren.

Wichtig für den 28-Jährigen ist, dass man in Vellmar jetzt schon die Weichen für die Zukunft stellt, egal, in welcher Liga man spielt. „Deswegen habe ich auch meine Zusage für die nächste Saison schon gegeben“, sagt Stumbaum.

Sein erstes Heimspiel für den TSV wird Pablo Cesar Nunez (22), der aus der zweiten spanischen Liga kommt, bestreiten. „In der Abwehr eine echte Verstärkung“, sagt Trainer Heiko Illian. „Im Angriff fehlt logischerweise noch die Abstimmung.“ Illian wird am Sonntag wohl auf alle Spieler zurückgreifen können. Daniel Botte und Kevin Trogisch sind zwar angeschlagen, sollten aber dabei sein.

Auch dem Trainer ist klar, dass der Klassenerhalt nur noch schwer zu erreichen ist. Illian erwartet aber Einsatz und Kampf von seiner Mannschaft. „Man kann verlieren, man kann absteigen, aber wenn, dann wollen wir uns anständig verabschieden“, fordert der Coach. Fotos: Fritschler

Von Peter Fritschler

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