Oberliga

Gensungen verspricht gegen Wettenberg Wiedergutmachung

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Solche Jubelszenen in Gensungen hatten zuletzt Seltenheitswert: Trainer Arnd Kauffeld (l.) und Kapitän Christoph Koch wollen gegen Wettenberg zurück in die Erfolgsspur. 

Gensungen - Auf der Suche nach Beständigkeit will Handball-Oberligist gegen Wettenberg (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen) endlich wieder auf die Erfolgsspur der Hinrunde einbiegen. 

Kurz vor Weihnachten: Der Handball-Oberligist ESG Gensungen/Felsberg hatte mit dem 30:29-Erfolg gegen den TV Kirchzell gerade den zehnten Sieg in Folge gefeiert. Und im Edertal fielen Worte, die sich wie „Aufstieg“ oder „Meisterschaft“ anhörten. Nun ist die Euphorie längst verflogen, denn aus den letzten acht Spielen holte die ESG nur sechs Punkte - und der Abstand zur Tabellenspitze beträgt neun Zähler.

Nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen bringt es der Kapitän, Abwehrchef und Kreisläufer auf den Punkt. „Wir haben keinen Bock mehr zu verlieren“, sagt Christoph Koch vor der Partie gegen die HSG Wettenberg (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen). Der Abwehrchef kündigt eine Wiedergutmachung für die 29:34-Heimniederlage gegen die MSG Umstadt/Habitzheim an. Und auch für das 29:30 am letzten Spieltag in Babenhausen - ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufs. Die immer wiederkehrende Schwächephase gab es diesmal zwischen der 29. und 39. Minute, in der die Gastgeber aus einem 10:18-Rückstand ein 17:18 machten.

„Manchmal hatten wir unsere Schwächephase gleich zu Beginn des Spiels und mussten dann eine Aufholjagd starten. Aber es ist auch einige Male vorgekommen, dass wir irgendwann eine klare Führung verspielt haben“, sagt der ESG-Trainer, der sich an kein Saisonspiel erinnern kann, in dem seine Schützlinge über 60 Minuten mit einer konstanten Leistung aufwarteten. Nun sollen die restlichen vier Spieltage dazu dienen, der Unbeständigkeit Herr zu werden.

Unterdessen ist der kommende Gegner HSG Wettenberg völlig von der Rolle, denn dem 25:31 gegen Dotzheim folgte - ebenfalls zu Hause - das 18:32-Debakel gegen Pohlheim. Aber Axel Spandau kann die Misere erklären. „Sieben verletzte Stammspieler sind nicht zu ersetzen“, sagt der HSG-Trainer. Gemeint sind Aaron Weise, Sascha Puhl, Johannes Wingenfeld (alle Kreuzbandriss), Sebastian Kneissl (Kreuzbandanriss), Tom Warnke (Fußverletzung), Philipp Oyono (Arm) und Lukas Becker (Schulter).  

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