Oberliga

Gensungen zum Endspiel um den dritten Platz nach Kleenheim

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Cornelius Feuring

Gensungen - Im Kampf um den dritten Platz in der Handball-Oberliga muss die ESG Gensungen/Felsberg bei der HSG Kleenheim bestehen.

Sportler müssen sich Ziele setzen. Als klar war, dass die ESG Gensungen/Felsberg nicht länger in den Titelkampf der Handball-Oberliga würde eingreifen können, erklärte Trainer Kauffeld den Wettbewerb um den dritten Platz für eröffnet. Am morgigen Samstag (Anwurf 19.30 Uhr) könnte dabei eine Vorentscheidung fallen. Denn da gastieren die Edertaler beim Noch-Dritten HSG Kleenheim/Langgöns, den sie im Falle eines Sieges überholen könnten.

Obwohl Arnd Kauffeld und seine Spieler in den vergangenen Wochen so manche Enttäuschung verkraften mussten, ist der ESG-Coach vor der Reise nach Mittelhessen optimistisch, denn er sieht eine sich positiv entwickelnde Tendenz. Unstrittig war, dass die ESG beim 29:34 gegen Umstadt/Habitzheim total von der Rolle war, aber schon beim 29:30 in Babenhausen hatte Arnd Kauffeld Fortschritte gesehen. Und schließlich brachte das 37:25 gegen die ersatzgeschwächten Wettenberger die erfreuliche Erkenntnis, dass Cornelius Feuring auf dem besten Wege ist, an die gute Form anzuknüpfen, die er vor seiner langwierigen Schulterverletzung hatte.

Feuring immer stärker

Unterdessen zeigt sich Matthias Wendtland bei einem Rückblick auf den bisherigen Saisonverlauf zufrieden. „Wir sind davon ausgegangen, dass wir zu den Abstiegskandidaten zählen würden, aber dann haben wir mit einem gelungenen Start den Grundstein für eine erfreuliche Entwicklung gelegt“, sagt der HSG-Trainer.

Abstiegskandidat? Was sich beim langjährigen Spitzenteam zunächst wie Tiefstapelei anhört, erklärt Wendtland, der auch in der kommenden Saison HSG-Coach sein wird, mit dem Umbruch, den er und seine Mannschaft zu bewältigen hatten. Torben Weinand wechselte vor dieser Saison zur HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in die 3. Liga, während Christian Keil und Jörg Müller ihre Handball-Karrieren beendeten. Mittlerweile freut sich der HSG-Trainer darüber, dass Spieler wie Max Leger und Jonas Friedrich erfolgreich in die Bresche gesprungen sind.

Allerdings haben die Leistungen der Mannschaft in den vergangenen Wochen nicht das gehalten, was der sensationelle Saisonstart versprochen hatte. Wendtland begründet dies mit dem zunehmenden Verletzungspech und gibt ein Beispiel: „Bei unserer 22:31-Niederlage in Melsungen fehlten fünf Stammspieler.“  

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