Oberliga Handball Hessen

Heimstärke der MT Melsungen II gegen Bürgel gefragt

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Das Tor im Blick: Auf die Qualitäten von Max Pregler vertrauen die Oberliga-Handballer der MT Melsungen II auch im Heimspiel gegen Offenbach-Bürgel. 

Ein Blick in die Statistik dürfte den Oberliga-Handballern der MT Melsungen II vor der Partie gegen den Tabellenzweiten TSG Offenbach-Bürgel (Samstag,15.45 Uhr) Selbstvertrauen geben. Denn seit sechs Partien sind die Bartenwetzer in eigener Halle ungeschlagen.

Auf das Gesetz der Serie will Georgi Sviridenko nicht vertrauen. „Uns erwartet eine sehr gute Mannschaft“, warnt der MT-Coach. Allen voran der Rückraum um Toptorjäger Nils Lenort (149 Tore) und den Halbrechten Timo Cohen (66) ist stark besetzt, dazu kommt mit Lars Kretschmann (80) und Chris Hofmann (79) eine exzellente Flügelzange. Dazu kommt, dass der Gast punkten muss, will er noch Chancen auf die Meisterschaft in der Oberliga haben. „Wir wollen da sein, wenn Tabellenführer Kirchzell patzt“, sagt Offenbachs Trainer Andreas Kalmann.

Die Melsunger müssen im Kampf um den Klassenerhalt weiter bangen. Und zwar möglicherweise über das eigentliche Ende der Saison hinaus. Denn wenn die SG Bruchköbel aus der 3.Liga absteigt und der Meister der Oberliga-Hessen gleichzeitig in der Aufstiegs-Relegation patzt, müssten vier Teams aus Hessens höchster Spielklasse absteigen. „Das kann richtig knapp werden“, warnt Sviridenko.

Hoffnung auf Kothes Einsatz

Die Bartenwetzer brauchen daher jeden Punkt. Und können gegen die Südhessen wieder auf den Einsatz von Torjäger Merlin Kothe hoffen, der sich in Wiesbaden am Fuß verletzt hatte. Auch aus der eigenen Bundesliga-A-Jugend steht Verstärkung bereit.

Gegen die kompakte 6:0-Deckung der Kalmann-Sieben um das starke Torhütergespann Marvin Hoppenstedt und Silahan Gezer müssen die Nordhessen vor allem in der Offensive konsequent abschließen. „Die sind richtig schwierig zu knacken“, warnt Sviridenko. Hier sind vor allem Eugen Gisbrecht, Max Pregler, Kothe und Winter-Neuzugang Marian Seibert gefordert, mutig in die Lücken zu stoßen und Räume zu schaffen, von denen auch Nikita Pliuto und Julian Damm am Kreis profitieren können. Dann dürften gegen den Tabellenzweiten auch der siebte Heimsieg möglich sein.

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