Oberliga

MT II verlässt nach 30:28-Sieg gegen Wettenberg die Abstiegsplätze

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Seine beherzten Aktionen hielten die MT Melsungen II in der Schlussphase auf der Siegerstraße: Julian Damm (l.), der hier den Wettenberger Fabian Weide abschüttelt. 

Gegen Ende wurde es noch eine Zitterpartie, aber schließlich ging alles gut. Fuhr Handball-Oberligist MT Melsungen II gegen die HSG Wettenberg einen 30:28 (12:10)-Sieg ein und verließ damit die Abstiegsplätze.

Die ersten 20 Minuten waren von den beiden starken Torhütern Fabian Meyfarth (Melsungen) und Jan Stroh sowie aufmerksamen Abwehrreihen geprägt. Dann aber ging die MT durch Merlin Kothe erstmals mit drei Toren (10:7) in Führung. Und auch zur Pause sah es beim 12:10 gut aus für die Bundesliga-Reserve.

Nach dem Wechsel knüpfte Meyfarth nahtlos an seine gute Leistung an, während Stroh stark nachließ und vorübergehend von Yannick Dellner ersetzt wurde. Dadurch gerieten die Mittelhessen vom Regen in die Traufe, denn Dellner kassierte innerhalb von neun Minuten sieben Gegentreffer und parierte keinen einzigen Wurf.

Neben Meyfarth rückten noch zwei andere MT-Spieler in den Blickpunkt. Marian Seibert, der von der SG Fuldatal/Wolfsanger nach Melsungen gewechselt war, glänzte mit zehn Treffern, Eugen Gisbrecht hatte gute Antworten auf die immer offensiver eingestellte Wettenberger Deckung. Und überzeugte mit drei verwandelten Siebenmetern. Als Seibert mit zwei Treffern innerhalb von acht Sekunden auf 19:14 erhöht hatte (40.), lag die Vorentscheidung in der Luft.. Dann aber trafen Meyfarth und Tomas Pieroch das leere Tor nicht, und bei den folgenden Angriffen schlichen sich technische Fehler ein..

In der hektischen Schlussphase profitierte die MT von Christian Damms beherzten Aktionen. Dennoch stand die Partie eine Minute vor dem Abpfiff beim 29:28 auf des Messers Schneide, ehe Eugen Gisbrecht - und das war kein Zufall- den Treffer zum 30:28-Endstand erzielte.

„Diesen Sieg haben wir den vielen gelungenen Einzelaktionen zu verdanken“, sagte Melsungens Trainer Georgi Sviridenko, der sich allerdings auch den einen oder anderen durchdachten Angriff gewünscht hätte.

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