Oberliga: Gensungen geht nach Halbzeitvorsprung noch unter

ESG ohne Konsequenz

In der ersten Hälfte kaum zu halten: Gensungens Rückraumspieler Franco Rossel. Foto: Hahn

Langgöns. Eine starke erste Hälfte reichte der ESG Gensungen/Felsberg nicht, um bei der HSG Kleenheim zu bestehen. Nach der 26:31 (14:16)-Niederlage muss sich der heimische Handball-Oberligist nun erstmal nach unten orientieren.

Gleich mit dem Anpfiff schalteten die zuletzt arg gerupften Edertaler in den Wiedergutmachungsmodus. Die 6:0-Deckung stand sicher und der Mittelblock mit Christoph Koch und Jens Wiegräfe harmonierte hervorragend mit Torwart Mark Lauterbach, der sich sofort auszeichnen konnte. Und derlei konzentrierte Defensivarbeit wurde belohnt: Die ESG ging nach 13 Minuten mit 7:5 in Führung - ein Zwischenstand, mit dem der Gastgeber noch gut bedient war.

Der dann aber auch ins Spiel fand. Einige technische Fehler im Gensunger Angriff nutzten die Gastgeber zu drei Treffern in Folge (8:7), ohne aber die Partie kippen zu können. Denn die Kauffeld-Schützlinge blieben unbeeindruckt und übernahmen wieder das Kommando. Die Ballgewinne in der aggressiven Abwehr, die sich besonders gut auf den Kleenheimer Rückraum eingestellt hatte, wurden über die erste und zweite Welle zu leichten Toren genutzt. Und im Positionangriff wusste Franco Rossel zu gefallen. Der Youngster erzielte in der ersten Hälfte bei fünf Versuchen vier Treffer aus dem Rückraum, auch weil ihn Spielmacher Gabriel immer wieder gekonnt in Szene setzte.

Allerdings: Der Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit (16:14) war alles andere als ein Ruhekissen. Und schon nach 38 Minuten futsch (18:18). Die Wende vollzog sich, als die Gastgeber in doppelter Überzahl erstmals in Führung gingen (21:10) - und entschlossen nachsetzten (25:21 nach 45 Minuten). Die ESG ließ nun in Abwehr und Angriff die nötige Konsequenz vermissen, scheiterte mehrfach am starken Torwart Elsner und bekam Kleenheims Rückraumstrategen Philipp Reitz (8) nicht in den Griff. Die Vorentscheidung bahnte sich an, als Marvin Gabriel zehn Minuten vor Schluss beim 23:27 auch noch einen Siebenmeter verwarf. • ESG: Lauterbach, Wicke (n.e.); Bauer, Rossel 5, Balke, Hütt, Vogel 5/2, Koch 3, Gabriel 7, Wiegräfe 1, Schneider 2, Pollmer 3.(ohm)

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