Oberliga: ESG gewinnt nach vier Niederlagen in Folge wieder

Pregler zeigt Reaktion

War beim Gensunger Sieg vor allem in der ersten Hälfte gut drauf: Max Pregler. Foto: Kasiewicz

Hüttenberg. Das war wichtig! Nach zuletzt vier Pleiten in Folge hat Handball-Oberligist ESG Gensungen/Felsberg den Abwärtstrend gestoppt. Beim abstiegsbedrohten TV Hüttenberg II gewann die Mannschaft von Trainer Arnd Kauffeld 27:24 (14:13).

Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich zunächst keine Mannschaft absetzte. „Wir haben das Spiel schon dominiert, aber auf der anderen Seite haben wir zu viele freie Würfe vergeben“, lobte und kritisierte Kauffeld. Ein wichtiger Faktor wurde zunehmend Max Pregler. Die Nummer 23 der Edertaler zeigte auf Halbrechts eine prima Leistung – zumal es gerade auf der Position zuletzt Probleme gab. „Max hat im Training schon richtig gut gearbeitet und die richtige Reaktion gezeigt“, sagte Kauffeld. Denn zuletzt stand der frühere Bundesligaspieler der MT Melsungen in der Kritik – und begegnete dieser in Hüttenberg eindrucksvoll.

Aber auch die zweite Hälfte blieb zunächst umkämpft. Auf beiden Seiten standen jetzt die Torhüter im Mittelpunkt. Ein Duell, das der sich in bestechender Form befindliche Stephan Wicke für sich entschied. Der Zerberus vereitelte etliche Chancen und kam bei der Quote von gehaltenen Bällen auf fast 50 Prozent. Ganz stark: Drei Siebenmeter hielt der 25-Jährige, der wieder den Vorzug vor Marc Lauterbach bekam.

Dadurch erhielt das ESG-Angriffsspiel mehr Sicherheit. Beim Stand von 16:20 hatten sich die Gäste erstmals auf vier Tore abgesetzt. Nach einer Verletzungsunterbrechung aufgrund eines Nasenbeinbruchs von Hüttenbergs A-Jugendlichen Max Panther war die Moral bei den Hausherren gebrochen.

Die Mittelhessen schafften es in der Schlussphase nicht mehr, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. „Mir ist ein richtig großer Stein vom Herzen gefallen“, gab Kauffeld ehrlich zu. Seine Mannschaft meisterte diesmal die Drucksituationen, traf oft die richtigen Entscheidungen. Besonders hob der Trainer Torwart Wicke und Pregler hervor. „Zwei von meinen Jungs haben heute am Limit gespielt. Der Rest war solide“, so Kauffeld. Jetzt kann Gensungen/Felsberg etwas beruhigter in das letzte Heimspiel in diesem Jahr gehen. Am Samstag (19.30 Uhr) ist die TSG Münster zu Gast. • ESG: Lauterbach, Wicke - Bauer 5, Rossel 7, Balke, Vogel 1, Pregler 8/3, Gabriel 3, Wiegräfe, Schneider, Koch 2, Walther 1, Pollmer. (dts)

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