Oberliga: Gensungen gewinnt in Obernburg sicher mit 29:24

Rossel hat einen Lauf

Franco

obernburg. Die ESG Gensungen/Felsberg schließt die Hinrunde der Handball-Oberliga mit positivem Punktekonto als Achter ab. Der Grund: ein überzeugender 29:24 (16:12)-Erfolg bei der MSG TuSpo Obernburg/TVG-Junioren.

Der Start war vielversprechend. Zwei Gabriel-Tore bescherten Gensungen gleich eine 2:0-Führung, ehe auch die Gastgeber, die kurzfristig auf ihren Rückraumspieler Keno Mehrpahl verzichten mussten, ins Spiel fanden. Besonders Torwart Schüssler, der mit seinen Paraden seinen Vorderleuten einige Gegenstoßtore ermöglichte. So war die Partie bis zum 8:7 ausgeglichen.

Dann wechselte Trainer Kauffeld für den leicht angeschlagenen Max Pregler Jens Wiegräfe im rechten Rückraum ein, der den treffsicheren Sven Vogel in Szene zu setzen wusste. Zwei Treffer des Rechtsaußen führten zu einer 11:8-Führung der Gäste. Bei denen taute nun auch Franco Rossel auf, der dreimal hintereinander zum 14:9 traf. Ebenso das Verdienst einer sich steigernden 6:0-Deckung vor einem soliden Torwart Wicke. Doch Obernburg ließ nicht locker, verkürzte auf 12:14, ehe erneut Vogel mit zwei Toren für eine beruhigende Halbzeitführung sorgte.

Kein Ruhekissen, zumal Stefan Schüssler keine Ruhe gab. Und nach der Pause u.a. drei Siebenmeter abwehrte. So waren die Jakob-Schützlinge beim 17:19 (39.) und 20:21 (41.) wieder dran.

Doch die Edertaler ließen sich nicht beirren. Am wenigsten Rückraumschütze Rossel, der zwei Treffer zum 4:0-Lauf zum 25:20 (50.) beitrug. Auch die Einwechslung von Jan Pollmer (40.) zahlte sich aus. In der Schlussphase versuchten es die Gastgeber mit einer doppelten Manndeckung für Gabriel und Rossel. Doch die verpuffte, so dass die ESG recht sicher auf der Siegerstraße einbog.

Und so auch Arnd Kauffeld zufrieden war. Einziges Haar in der Suppe: „Wir hätten höher gewinnen müssen.“(ohm) •Gensungen/Felsberg: Lauterbach (n.e.), Wicke; Bauer 2, Rossel 8, Balke, Vogel 5, Pregler 3, Gabriel 5/1, Wiegräfe, Schneider, Koch 4, Walther, Pollmer 2. SR: Kaplan/Scheld. Foto: Hahn/nh

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