Gensungens Physiotherapeut geht nach 33 Jahren

Schlüter feiert seinen Abschied

Norbert

Gensungen. Er gilt als die gute Seele des Vereins. 33 Jahre lang betreute Norbert Schlüter als Physiotherapeut ehrenamtlich die Handballer von Gensungen/Felsberg. Jetzt ist Schluss.

Am heutigen Samstag feierte er im Heimspiel gegen den TV Hüttenberg (19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen) seinen Abschied.

In drei Jahrzehnten hat er etliche Spieler kennengelernt. Mehr als 50 ehemalige Gensunger, unter anderem Franz Wagner, Sven Rothämel und Lars Siebert wollen „Nobbi“ - wie er liebevoll genannt wird - verabschieden.

Angefangen hat alles am 31. Oktober 1981, als Schlüter beim Auswärtsspiel in Wiesbaden erstmals eigenverantwortlich als Physio auf der Bank saß. Er hat Höhen und Tiefen des Vereins erlebt. Höhepunkt war der Aufstieg in die 2. Bundesliga unter dem damaligen Trainer Günter Böttcher. „Da haben wir richtig gefeiert“, erinnert er sich. Aber auch bittere Momente wie die Abstiege und die schwere Unterarmfraktur von Sven Rothhämel 1996 im Aufstiegsspiel gegen Hüttenberg haben ihn geprägt.

„Gensungen war meine zweite Heimat. Der Verein war wie eine große Familie und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Deshalb tut es weh, dass Schiff jetzt zu verlassen“, erklärt Schlüter wehmütig. Den Handball hat der 65-Jährige lange über alle anderen Verpflichtungen gestellt. „Ich habe immer gesagt: Gensungen geht vor. Das wird jetzt anders.“ Im Notfall würde er aber zur Verfügung stehen. (mgx) Foto: Hahn

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