TSV Vellmar verliert trotz verbesserter Abwehr mit 26:30

Schwächen im Angriff

Kraftvoller Einsatz: Vellmars Danny Körber kommt hier gegen Pohlheims Torwart Alexander Scholz zum Wurf, hinten Niklas Happel. Foto: Malmus

Vellmar. Weiter mit dem Rücken zur Wand steht in der Handball-Oberliga der TSV Vellmar, der gegen das Spitzenteam der HSG Pohlheim mit 26:30 (15:16) verlor.

Allerdings gibt es für die Nordhessen Anlass zur Hoffnung auf Besserung, denn in der Abwehr zeigte man eine stark verbesserte Leistung gegenüber der Partie letzte Woche gegen Griesheim.

Im Angriff aber liegen derzeit noch eklatante Schwächen. Da wurde weiterhin zu früh abgeschlossen, gab es technische Fehler und Fehlabgaben. Daher resultiert auch ein Großteil der Pohlheimer Tore, im Positionsspiel konnte der TSV mit seiner verbesserten Abwehr doch einiges unterbinden.

Bis zur Pause sah es für den TSV Vellmar vor 300 Zuschauern in der Großsporthalle noch recht gut aus. Doch dann kamen zehn Minuten, in denen das Spiel an den Gastgebern vorbeilief. Pohlheim lochte ein, Vellmar traf nicht und die Gäste machten aus dem 15:16 ein 16:23 (40.).

Vellmar kämpfte sich zwar immer wieder heran, konnte aber den Sieg des Tabellenzweiten nicht verhindern.

„Wir haben im Angriff zu viel verworfen“, befand denn auch Routinier Danny Körber. „Wir waren gut ins Spiel gegangen, haben dann aber den Start in die zweite Halbzeit verschlafen.“ Damit war Körber einer Meinung mit Trainer Andreas Paul. „Das Spiel haben wir in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verloren“, konstatierte dieser. „Wir haben im Angriff einfach die Abläufe gespielt, die wir abgesprochen hatten.“ Auf die Arbeit in der Abwehr könne man aber weiter aufbauen. TSV: Gumula (21.-60.), Henkel (1.-20.); Stumbaum 7/3 (39., Rote Karte nach Foulspiel), Kusan 2, A. Körber 2, Suton 4, Brückmann 2, Kiebach, Heckmann, Gisbrecht 4/1, Gribner, Petrovszki 3/1, Kreß 1, D. Körber 1

Von Peter Fritschler

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