Oberliga: Melsungen trifft auf Aufstiegsaspiranten

Schwerstarbeit für Alex Bärthel

Alexander

Melsungen. Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge möchte Handball-Oberligist MT Melsungen II endlich wieder in der Fremde punkten. Eine schwierige Aufgabe, wenn es zur HSG Pohlheim geht (Sa., 20 Uhr, Sporthalle Holzheim). Denn die Mittelhessen haben als Dritter nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer Hanau, und damit Aussichten auf Meisterschaft und Aufstieg.

Umso mehr, als die HSG über die zweitbeste Defensive der Liga verfügt und sich mit der besten, Hanau, vor zwei Wochen beim 17:17 eine regelrechte Abwehrschlacht lieferte. „Mit dieser Deckungsreihe sind sie klarer Favorit“, sagt MT-Trainer Georgi Sviridenko, und fügt als weiteres Qualitätsmerkmal den „exzellenten Rückraum um Chris Grundmann und Max Rühl“ an. In der Tat ein Duo, das dem MT-Übungsleiter Kopfzerbrechen macht. Denn um diese beiden zu stoppen, hätte der Olympiasieger von 1988 gern eine 4:2-Abwehr zur Verfügung. Die aber in der benötigten Form nicht trainiert ist. Deshalb ist Alexander Bärthel einmal mehr der Trumpf, der zumindest eine der beiden HSG-Speerspitzen binden soll.

Mindestens ebenso schwierig gestaltet sich die Aufgabe im Vorwärtsgang, wo jedoch ein paar Optionen mehr zur Verfügung stehen. „Wir brauchen vor allem gute Würfe aus der zweiten Reihe, um den Gegner zu einer offensiverer Gangart zu zwingen“, sagt Sviridenko. Ein Mittel, das der in guter Form befindliche Jannis Kothe ebenso umsetzen kann wie Mario Schanze und auch Merlin Kothe, der bisher weniger zum Zuge kam. Sollte das Ansinnen erfolgreich sein, bekäme zwangsläufig auch Kreisläufer Petr Hruby seinen benötigten Raum.

Falls nicht, bleibt noch die spielerische Variante, für die Eugen Gisbrecht und auch der A-Jugendliche Florian Weiß stehen. Von ihm hält Sviridenko viel: „Er kam gegen Wiesbaden in einer heißen Phase rein, hat aber trotzdem die Ruhe bewahrt“. Und mit eher unkonventionellen Spielzügen auch getroffen. (ko) Foto: Hahn

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