Handball: Ein Sieg ist jetzt Pflicht

Oberligist Vellmar muss im Vier-Punkte-Spiel gegen Griesheim gewinnen

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Allein auf weiter Flur: Auf Tempogegenstöße, wie hier Außenspieler Lance-Phil Stumbaum im Derby gegen die SVH Mitte Dezember, hofft der TSV Vellmar gegen Aufsteiger Griesheim.

Vellmar. Der Einstand als neue Trainer beim Handball-Oberligisten TSV Vellmar wird für Andreas Paul und Besim Bekic gleich zum Prüfstein. „Ein Sieg ist Pflicht, nichts anderes zählt“, sagt Paul vor dem wichtigen Vier-Punkte-Spiel gegen den TuS Griesheim am Sonntag ab 18 Uhr in der Großsporthalle.

Vier Punkte beträgt der Vorsprung des Zehnten aus Griesheim auf die drei Ränge schlechter liegenden Vellmarer, damit es nicht mehr werden braucht es den ersten Sieg im neuen Jahr für den TSV. „Wir haben die vergangenen beiden Wochen an den Abläufen und den Formationen gearbeitet und uns ab Donnerstag im Videostudium auf Griesheim vorbereitet“, erklärt Andreas Paul.

Und dabei auch gleich die Gefahr bei den Gästen ausgemacht. „Wir müssen die Mittelposition der Griesheimer in den Griff bekommen. Von dort geht die ganze Gefahr aus“, warnt Paul. Mit Lars Werkmann und Tim Rinschen verfügt der Aufsteiger aber auch über zwei weitere torgefährliche Rückraumspieler. Aber auch die Abwehr könnte Vellmar Probleme bereiten. „Griesheim spielt mit einer offensiven 3:2:1-Deckung, die wir überwinden müssen“, erklärt der TSV-Trainer.

Dass man den Aufsteiger nicht unterschätzen sollte, davon können die letzten beiden Gegner ein Lied singen. Sowohl gegen Kleenheim als auch gegen Bruchköbel, immerhin Dritter und Fünfter der Oberliga, siegten die Griesheimer.

Hinzu kommt, dass die Grippewelle auch den TSV erreicht hat. Mit Max Gribner, Lennart Kusan, Niklas Becker und Max Henkel fehlten Anfang der Woche gleich vier Spieler. Als Ausrede soll das nicht gelten. Paul: „Das Problem haben auch andere Teams.“ (msf)

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