Handball-Oberligaspiel

Den Sieg vergeben: MT Melsungen II in Münster

+
Eugen Gisbrecht

Münster. Kein glückliches Ende und ein unnötiger Punktverlust. Beim 33:33 (18:16) der MT Melsungen II im Handball-Oberligaspiel bei der TSG Münster standen die Nordhessen unmittelbar vor einem Auswärtssieg, gaben den aber eine Sekunde vor Schluss durch einen verwandelten Strafwurf von Münsters Tim Kunz doch noch her.

Eine halbe Minute zuvor hätte Eugen Gisbrecht bei eigener Führung alles klar machen können, scheiterte aber am Schlussmann. Im Gegenzug unterlief ausgerechnet Jannis Kothe, der zuvor den letzten Führungstreffer der Gäste erzielt hatte, ein Foulspiel zum finalen Akt vom Siebenmeterstrich. Für Melsungens Trainer Georgi Sviridenko nur die Fortführung dessen, was sich vorher bereits abgespielt hatte. „Es waren immer wieder Kleinigkeiten, die uns aus dem Konzept gebracht haben“, ärgerte er sich.

Das begann schon mit der verschlafenen Anfangsphase mit 0:3-Rückstand (3.), weil zu viele Aktionen aus der Distanz erfolgten. Als das korrigiert war, lief es besser und die MT-Reserve setzte sich bis zur 23. Minute auf 14:9 ab. Weil Jannis Kothe und Mario Schanze mehr in die Zweikämpfe gingen und trafen. Ehe sich wieder Fehler einschlichen und der Vorsprung bis zur Pause fast aufgebraucht war. „Unsere Abwehr war sehr nervös, weil Münster immer wieder Mittel fand, sie zu knacken“, versuchte Sviridenko die hohe Anzahl an Gegentoren zu erklären. • MT II: Meyfarth, Lengemann – Ignatow, Weiß, Hruby 3, Bärthel 2, M. Kothe, Schanze 8/3, Feuring, Golla 3, Gisbrecht 3, Ploch, J. Kothe 9, Petersen 5/1. (ko)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.