Oberliga: Gensungen/Felsberg bei heimstarker SG Bruchköbel arg gefordert

ESG Gensungen/Felsberg sinnt auf Revanche

Hoffnungsträger: Maximilian Pregler (rechts) kehrt in die Gensunger Mannschaft zurück. Dabei feiert er ein Wiedersehen mit den Bruchköbelern (von links) Jörg Schäfer und Jan Böttcher. Foto: Hahn

Gensungen/Bruchköbel. Es hätte der langersehnte erste Saisonsieg werden können, als die ESG Gensungen/Felsberg im Hinspiel gegen die SG Bruchköbel zehn Minuten vor Schluss mit 28:24 führte.

Doch es wurde im sechsten Spiel die sechste Niederlage dank einer punktgenauen Aufholjagd der Gäste aus dem Main-Kinzig-Kreis. Genau die fuchst die Spieler des heimischen Handball-Oberligisten immer noch. Und sinnen vor dem Rückspiel (So. 18 Uhr Dreispitzhalle) auf Revanche für die 31:32-Pleite vor eigenem Publikum.

Ein schweres Unterfangen. Schließlich will der Tabellenvierte auch gegen den ehemaligen Zweitligisten seinen Heimnimbus (17:1-Punkte) wahren. „Bruchköbel ist „ganz unangenehm zu spielen,“ weiß Linksaußen Hannes Bauer. Ein Hinweis auf die Robustheit der Gastgeber. Und auf einen „extrem starken Rückraum“, auf den sich laut Routinier Stepahn Untermann die Mannschaft einstellen muss. Auf Björn Ehmer etwa, in Gensungen mit acht Treffern bester Torschütze. Dazu kommt, wie Trainer Kauffeld betont, „eine gefährliche Mittelachse“ mit Spielmacher Ramos-Nuez und Kreisläufer Vuko, die im Hinspiel in der entscheidenden Phase die Initiative übernahm.

Da ist eine gute Abstimmung der 6:0-Deckung mit Torwart Lauterbach und eine effektive Balance von offensiven Heraustreten aus dem Abwehrverbund sowie Verharren am Kreis gefragt. Beides stimmte gegen Holzheim nicht, was aufgrund einer starken Angriffleistung aber folgenlos blieb. Umso mehr wird die Rückkehr des erkrankten Max Pregler herbei gesehnt, um dem Mittelblock zu mehr Stabilität zu verhelfen.

Gegenseitiger Respekt

Der Respekt ist gegenseitig. „Gensungen ist mittlerweile gefestigt und von jeder Position gefährlich“, sagt Trainer Oliver Hubbert, der die Mannschaft vor der Saison zusammen mit dem Gelnhäuser Kollegen Marc Stallmann übernahm. Und erwartet „ein hochinteressantes Spiel auf Augenhöhe“. Dabei kann er personell aus dem Vollen schöpfen. Selbst der Ausfall von Stammtorwart David Reimann fällt nicht ins Gewicht, weil die Südhessen den Tunesier Itep Bouali nach verpflichten konnten, der sich als Volltreffer entpuppt hat. Dazu kommt ein begeisterungsfähiges Publikum, das aus der homogenen Mannschaft noch ein paar Prozent mehr raus kitzelt.

„Eine echte Herausforderung“, sagt Arnd Kauffeld. Und freut sich drauf. In der Hoffnung auf „Fortschritte“ seiner jungen und bisweilen wankelmütigen Mannschaft. Nun hat sie nochmal die Chance durchzustarten. Und damit durchblicken zu lassen, ob mit ihr in der kommenden Saison, wenn sie in den Aufstiegskampf eingreifen will, wirklich zu rechnen ist. (ohm)

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