Oberliga: ESG sinnt auf Revanche gegen Aufsteiger

Sorgt Derbysieg für Gensunger Schub?

Jens

Gensungen. Wie kehrt die ESG Gensungen/Felsberg nach dem Derbyrausch, dem 29:28-Erfolg bei der MT Melsungen II, in den Liga-Alltag zurück? Das ist vor dem Duell des heimischen Handball-Oberligisten gegen die HSG Wettenberg (Sa. 19.30 Uhr) die Frage. Die Antwort: Moralisch gestärkt.

Hofft zumindest der Trainer. „Wir haben ein enges Spiel mit einer guten Einstellung und kühlem Kopf erfolgreich über die Runden gebracht. Das müsste uns eigentlich Selbstvertrauen geben“, sagt Arnd Kauffeld.

Einen „Schub“ erwartet gar Matchwinner Pregler. Beste Voraussetzungen also, um den aktuellen Lauf - sechs Siege aus den letzten fünf Spielen - fortsetzen zu können. Etwas getrübt durch einige personelle Probleme: Franco Rossel fällt aus, Max Pregler und Jannis Balke sind angeschlagen, Rekonvaleszent Jens Wiegräfe nur beschränkt einsetzbar.

Dazu kommt ein Gegner, der sich als Aufsteiger prima schlägt und nur einen Punkt weniger als die Gastgeber auf dem Konto hat. Für Trainer Saul keine Überraschung, „denn wir gehören dahin.“ Dafür spricht ein ausgeglichen besetzter Kader, dessen Prunkstück der durchsetzungsstarke Rückraum ist. Dragan Nenad etwa, ein umsichtiger Spielmacher, der auch auch torgefährlich ist (schon 84 Treffer). Auf der linken Seite wirbeln der erfahrene Sascha Puhl und Youngster Johannes Wingefeld. Bei der ESG kehrt auch noch Lukas Becker ins Team zurück, der Gensungen im Hinspiel mit sechs Toren arg zu schaffen machte. Und so zu einem der „Väter“ des (damals) überraschenden 29:26-Erfolges der Wettenberger avancierte.

Mittlerweile ist der ursprünglich angepeilte Klassenerhalt unter Dach und Fach, Martin Saul aber keineswegs satt. „Mindestens acht Punkte“ aus den ausstehenden acht Spielen sind sein Ziel. Ein Sieg in Gensungen ist dabei nicht eingeplant, aber auch keineswegs ausgeschlossen: „Ich erwarte ein emotional anspruchsvolles Spiel, in das wir uns voll reinhängen werden.“ Der Gastgeber ist also gewarnt. In mehrfacher Hinsicht. Dazu gehört auch die schmerzliche Erfahrung, dass der erste Derbysieg verpuffte. • Anreiz für die Zuschauer: Wer das Ticket für das Oberliga-Spiel gegen Wettenberg erwirbt, hat freien Eintritt für das Bezirksoberliga-Derby gegen den TSV Ost-Mosheim (17 Uhr). (ohm) Foto: Hahn/nh

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