ESG verliert mit Pech 26:27 in Kleenheim

Starke Leistung blieb unbelohnt

Mario

Kleenheim. Er ärgerte sich und war doch zufrieden. Wie das? „Wir haben ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht“, sagte Mario Schumacher, der Co-Trainer der ESG Gensungen/Felsberg. Aber auch: „Einige unglückliche Entscheidungen der Schiris haben um uns um den Lohn gebracht.“ So konnte sich die HSG Kleenheim mit 27:26 (13:11) gegen den heimischen Handball-Oberligisten knapp behaupten und mit dem 16. Saisonsieg den dritten Platz perfekt machen.

Gegen den Tabellensechsten spielte den Wohlrab-Schützlingen eine Zeitstrafe kurz vor Schluss für den überragenden Christoph Koch in die Karten. Max Pregler hatte gerade auf 25:24 verkürzt, als der ESG-Kreisläufer auf die Bank geschickt wurde. Und mit ansehen musste, wie Mannschaftskamerad Pregler zwei weitere Mal (zum 26:25 und 27:26) den Anschluss herstellte, es aber zum ersehnten Ausgleich nicht reichte.

„Wir waren nicht abgezockt genug und haben wohl ein paar Chancen zuviel liegen lassen“, stellte der Rückraumspieler enttäuscht fest. Dazu zählten auch drei vergebene Siebenmeter.

Was nichts an der guten Spielanlage der Gäste änderte. Die bekamen zwar am Anfang Torjäger Fabian Höpfner nicht in den Griff, der maßgeblich am Kleenheimer 7:3-Vorsprung nach elf Minuten beteiligt war, fanden dann aber durch vier Treffer in Folge von Christoph Koch (2), Jan Hendrik Otto und Vince Schmidt vielversprechend ins Spiel. Zumal die eigenen Angriffe klug und geduldig ausgespielt wurden, mit Übergängen die HSG-Deckung ein ums andere Mal geknackt wurde, wobei sich insbesondere Kreisläufer Koch immer wieder durchsetzen konnte. Einer Gensunger Führung stand vornehmlich der starke Torwart Jens Elsner im Weg.

Bis zur 44. Minute, als Rückraumspieler Franco Rossel das 20:19 gelang. Ein kurzes Vergnügen, weil eine doppelte Unterzahl die Edertaler prompt wieder zurück warf (20:23). Kein Grund zu verzagen und der Ausgangspunkt eines offenen Schlagabtausches, in dem neben Max Pregler der Kleenheimer Aufbauspieler Dennis Köhler die Akzente setzte. (ohm) • Gensungen: Lauterbach, Wicke, Röse; Rossel 3, Gerhold 1, Balke, Hütt 2, Schmidt 3, Pregler 8/3, Otto 1/1, Koch 6, Walther 2, Pollmer. SR: Götz/Pfuhl. Siebenmeter: 2/1:7/4. Zeitstrafen: 6:12-Minuten.

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