TSV Vellmar unterliegt im Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Melsungen

19 Tore gegen die MT

Vor vollem Haus: Vellmars Eugen Gisbrecht (Mitte) versucht, sich gegen die Melsunger Nenad Vuckovic (23) und Felix Danner durchzusetzen, rechts Danny Körber. Foto: Fischer

vellmar. Und wieder zum Jahresbeginn das Gastspiel des Handball-Bundesligisten MT Melsungen in der Vellmarer Großsporthalle. Und wieder ein mit 650 Zuschauern gut gefülltes Haus, und eine Glanzvorstellung der Melsunger, die mit 45:19 (24:12) erwartungsgemäß klar beim Oberligisten TSV Vellmar gewannen.

Doch das Ergebnis ist in einem solchen Spiel eher zweitrangig. Im Vordergrund steht dabei sicher der sympathische Auftritt des Bundesligisten. Der kam logischerweise ohne seine WM-Teilnehmer Michael Müller, Johannes Sellin und Patrick Fahlgren.

„In einem solchen Spiel geht es in erster Linie um den Spaß an der Sache“, sagte MT-Trainer Michael Roth nach dem Spiel. „Wir kommen gerne nach Vellmar, weil der Auftritt hier immer eine gute Sache ist.“ Roth hatte in der Abwehr etwas experimentiert, war grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „So ein Spiel ist immer eine gelungene Abwechslung“, befand Roth. Stand dann Hallensprecher Jan Meyer Rede und Antwort und begab sich danach zu seinen Spielern, die fleißig Autogramme gaben.

TSV-Trainer Gunnar Kliesch war mit den 19 erzielten Toren gegen den Bundesligisten zufrieden. „Das war die Größenordnung, die ich erwartet hatte“, so der Trainer. Zu den beiden neuen Spielern Max Gribner und Andre Körber konnte Kliesch noch nicht viel sagen: „Gribner hat wegen des Studiums nur eingeschränkt trainieren können, Körber ist erst seit diesem Wochenende dabei.“ Kliesch weiter: „Wir haben jetzt noch eine Woche Vorbereitung, ehe das schwere Spiel in Gensungen kommt.“

Der TSV Vellmar hatte im Freundschaftsspiel Anwurf und „Pepe“ Petrovszki versenkte den Ball zum 1:0 für die Gastgeber im Netz. Es sollte die einzige Führung für den TSV im Spiel bleiben. Die MT spielte kraftvoll und konzentriert auf und erzielte wohl knapp die Hälfte ihrer Tore durch Tempogegenstöße.

Viel Beifall gab es immer dann, wenn der TSV Vellmar gegen Appelgren und Sandström traf. Und den Schlusspunkt in den unterhaltsamen 60 Minuten setzte auch der TSV, erst parierte der starke Max Henkel den Ball von Jeffrey Boomhouwer, dann versenkte Robin Kiebach beim folgenden Tempogegenstoß den Ball zum letzten Treffer des Spiels im MT-Kasten.

Von Peter Fritschler

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