23:43 – TSV-Handballer gehen nach gutem Start bei Spitzenreiter Gelnhausen unter

Vellmar erlebt Albtraum gegen Spitzenreiter Gelnhausen

Setzte sich gut in Szene: Vellmars Gordan Suton (links), hier im Hinspiel gegen den Gelnhäuser Tim Böttcher, erzielte diesmal sieben Tore. Archivfoto: Fischer

Gelnhausen. Die Aufgabe war keine leichte, aber die Partie der Oberliga-Handballer des TSV Vellmar bei Spitzenreiter TV Gelnhausen wurde in der zweiten Halbzeit zum Albtraum. Mit 23:43 (14:19) verlor der TSV in der Barbarossastadt.

Lange sah es nach einer guten Partie aus, bei welcher der Vorletzte gegen Gelnhausen mithielt. „Wir waren in den ersten 20 Minuten absolut ebenbürtig“, erklärte Vellmars Trainer Andreas Paul. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Nordhessen 13:14 zurück und schnupperten an einer Überraschung.

Danach aber kam der Bruch ins Spiel. „Wir hängen im Trainingsbereich einfach hinterher“, sagte Paul. Nachdem er einigen Spielern der ersten Sieben eine Verschnaufpause gönnte, brach der Spielfluss völlig ein und der Spitzenreiter nahm eine Fünf-Tore-Führung mit in der Kabine.

Was aber in den zweiten 30 Minuten passierte, ließ sich von den Beteiligten kaum erklären. „Wir waren in der ersten Hälfte noch strukturiert, aber in der zweiten haben wir völlig kopflos agiert“, ärgerte sich Paul und fügte an: „Das war einfach erbärmlich und nicht oberligatauglich.“

Zu sehr wollten die Vellmarer den Anschluss erzwingen und luden die Gelnhäuser damit zum Torewerfen ein. Dass es nicht noch mehr wurden, hatten die Nordhessen ihren Torhütern Christian Gumula und Max Henkel zu verdanken. „Die beiden haben gut gespielt. Ohne sie hätten wir 50 bis 55 Tore gefangen“, sagte Paul, der auf eine Leistungssteigerung in den nächsten drei Partien gegen direkte Konkurrenten hofft. Paul: „Wir müssen Mut aus den ersten 25 Minuten schöpfen und eine Serie starten.“

Vellmar: Gumula, Henkel - Stumbaum 3/1, Kusan, A. Körber 3, Suton 7/2, Brückmann 1, Kiebach 2, Gisbrecht 3, Gribner 1, Petrovszki 3/1, Kress, D. Körber. (msf)

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