Handball-Oberliga: TSV tritt heute um 19.30 Uhr bei Gensungen/Felsberg an

Vellmar vor heißem Duell

Einsatz: Vellmars Abraham Rochel Icardo (links) gegen Christoph Koch, schon im Hinspiel war das Derby zwischen dem TSV und der ESG Gensungen/Felsberg vom Kampf geprägt, heute wird es nicht anders sein. Foto: Schachtschneider

VELLMAR. Wenn es am heutigen Samstag in der Gensunger Kreissporthalle nach 60 Minuten im Derby der Handball-Oberliga der Männer zwischen der ESG Gensungen/Felsberg und dem den TSV Vellmar wie im Hinspiel 34:34 steht, dann müsste Gästetrainer Andreas Paul eigentlich schon zufrieden sein. Sind doch die personellen Voraussetzungen heute um 19.30 Uhr schlechter als im Hinspiel.

Auf Niklas Becker und Danny Körber muss Paul sowieso verzichten, Finn Wunderlich ist privat verhindert und Lance-Phil Stumbaum krank. Dazu waren Benny Gunkel und Abraham Rochel Icardo seit dem Spiel gegen die HSG Kleenheim am letzten Sonntag außer Gefecht gesetzt. Beide zogen sich nach rüden Schubsern eines gegnerischen Spielers Prellungen bzw. Stauchungen im Nackenwirbelbereich zu.

„Es sind gravierende muskuläre Probleme, die beide haben“, sagt Andreas Paul. „Bei Abraham sieht es mittlerweile ganz gut aus, bei Benny sah es ebenfalls so aus, aber dann ist er am Donnerstag im Training mit dem Fuß umgeknickt. Da muss man abwarten.“ Das Loch in der Abwehr, das die beiden hinterlassen würden, wäre groß. Und gerade die Deckung konnte im letzten Spiel gegen Kleenheim überzeugen, dort wurde der Grundstein zum Sieg gelegt. „Wir müssen in der Abwehr wieder eine stabile Leistung mit hundertprozentigem Prozent Kampf abrufen“, fordert Paul.

Benny Gunkel war im Hinspiel mit zehn Feldtoren der erfolgreichste Schütze der Vellmarer. „Wieder zehn Tore, das wäre natürlich der Hammer“, sagt Gunkel. „Aber jetzt muss ich erst einmal sehen, ob mein Fuß belastbar ist. Grundsätzlich ist mir egal, wer die Tore wirft. Hauptsache, wir gewinnen.“

Mit einem Sieg in Gensungen könnte sich der TSV weiter im sicheren Mittelfeld etablieren, zumal die Konkurrenz aus Dotzheim (in Kleenheim) und Münster (in Wiesbaden) schwere Auswärtsspiele hat. Sollten beide verlieren und Vellmar würde gewinnen, dann wäre der Klassenerhalt geschafft. Vor allem, da der direkte Vergleich mit Dotzheim für Vellmar spricht.

Aber für sollte, würde, hätte oder könnte gibt es heute in der Gensunger Kreissporthalle nichts. Vellmar muss in der Abwehr so überzeugen, wie zuletzt gegen Kleenheim. Nur dann hat man eine Chance, beide Punkte zu holen, oder aber wieder ein Remis.

Von Peter Fritschler

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