Handball-Oberliga: Es herrscht Optimismus bei abstiegsbedrohten Männer-Teams

Vellmar und SVH hoffen

Iljo Duketis

vellmar/Kassel. Mit viel Optimismus gehen die Oberliga-Handballer des TSV Vellmar und der SVH Kassel in das Wochenende. Zwar stehen beide Teams unten in der Tabelle, doch ziehen die Trainer Hoffnung aus den Trainingsleistungen. TSV Vellmar

„Wir werden gewinnen.“ Selten zuvor hat man Gunnar Kliesch so optimistisch gehört. Vor dem Heimspiel gegen die TSG Münster am Sonntag ab 18 Uhr ist sich der Vellmarer Trainer siegessicher. Bereits in der Vorwoche fehlte dem TSV nur ein Tor zum Punktgewinn in Hüttenberg, diesmal soll der Zweier her. „Ich sehe wie die Jungs im Training alles investieren. Die Mannschaft ist gut drauf“, sagt Kliesch und verteilt auch ein Sonderlob an die Winterneuzugänge Max Gribner und André Körber. „Beide werden immer stabiler. Die Absprache stimmt noch nicht ganz, aber sie verstärken unser Team.“

Hoffnung auf einen Sieg gibt es auch durch das Hinspiel. Da unterlag der TSV zwar 25:27, dominierte aber weite Strecken der Partie. „Wir haben dort und auch in den meisten anderen Spielen unser Chancen nicht verwertet“, erinnert sich Kliesch, warnt aber gleichzeitig vor dem Gegner: „Mit Milan Stancic haben sie einen der besten Rückraum-Spieler der Liga. Allgemein sind der Rückraum und der Kreis gefährlich.“ Dem werde sein Team eine aggressive Deckung entgegen setzen, um über Tempogegenstöße zum Erfolg zu kommen.

SVH Kassel

Gut in Erinnerung ist den Handballern der SVH der 27. September der vergangenen Jahres. Beim 29:29 gegen Hanau holten sie ihren bislang einzigen Punkt in der Oberliga. Am Sonntag tritt das Schlusslicht ab 18 Uhr bei den Südhessen an und hofft natürlich wieder auf eine Überraschung. „Man merkt der Mannschaft im Training an, dass sie will. Aber die Umsetzung im Spiel klappt noch nicht“, schildert SVH-Trainer Iljo Duketis seine Eindrücke . Gerade die schnellen Rückstände zu Spielbeginn machen ihm zu schaffen. „Das ist bei der Mannschaft sofort im Kopf und die Scheuklappen gehen hoch“, sagt Duketis, der hofft, dass sich diese Blockade irgendwann löst. „Dafür müssen wir unsere technischen Fehler minimieren. Wir geben einfach zu viele Bälle her“, sagt Duketis.

Stattdessen müsse man in der Abwehr sicher stehen und den Spieß umdrehen. „Wir haben gegen Gelnhausen sieben Tempogegenstoß-Tore erzielt. Das klappt ganz gut“, sagt der SVH-Trainer, der weiterhin auf Christian Damm und Christian Krätzig verzichten muss. (msf)

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