Handball-Oberliga: TSV Vellmar unterliegt Wettenberg mit 25:33

Kein Durchkommen: Vellmars Benjamin Gunkel (links) gegen den Wettenberger Lukas Becker. Foto: Hedler

Vellmar. Aus der Revanche für die 22:44-Niederlage im Hinspiel wurde nichts. 

Der TSV musste in der Handball-Oberliga der Männer eine 25:33 (13:17)-Niederlage gegen die HSG Wettenberg quittieren.

Der Grund für die Niederlage ließe sich in einem Satz erklären: Hinten viel reingelassen, vorn schlecht getroffen. Das wäre allerdings zu einfach.

In der Tat stellte sich die Abwehr der Gastgeber aber nicht gut genug auf den schnellen Angriff der Wettenberger ein. Die Gäste agierten mit erster und zweiter Welle und lagen fast immer mit mindestens zwei Toren in Front. Torhüter Christian Gumula war da bei den meisten HSG-Treffern machtlos.

Im Angriff ließ der TSV Vellmar erneut zu viele Chancen liegen. Man schloss zu früh und ungenau ab und warf beide Torhüter der HSG Wettenberg so richtig warm.

Dazu hatte man arge Probleme mit der robusten und aggressiven Abwehr der Gäste. Allerdings hatten die mächtig Glück, dass sich das Schiedsrichtergespann Hoffelner/Siedel (HSG Oberhessen/HSG Bensheim-Auerbach) bei der Bestrafung der Wettenberger Aktionen sehr großzügig zeigte.

„Wir haben zurzeit eine wirklich schlechte Wurfquote“, bekannte Vellmars Trainer Andres Paul nach dem Spiel. „Die Tatsache, dass wir in den letzten beiden Spielen nur 25 beziehungsweise 21 Tore geworfen haben, macht mir schon Sorgen.“

Bis zum 4:4 (11.) und 7:7 (16.) sah eigentlich alles noch ganz gut aus. Doch dann leistete sich Vellmar die ersten Fehlwürfe und schon setzte sich die HSG Wettenberg auf 10:7 (20.) und 12:9 (23.) ab.

Auch nach der Halbzeit änderte sich da nicht viel. Zwar kämpfte der TSV Vellmar unermüdlich, im Angriff verpuffte aber viel an Wirkung.

Als aber Benjamin Gunkel trotz Unterzahl zwei Treffer zum 16:18 und 17:19 erzielte, keimte noch einmal Hoffnung. Und als Gunkel auch noch das 18:19 (36.) markierte, da schien noch alles möglich.

Aber die HSG Wettenberg konterte und führte zwei Minuten später schon wieder mit 21:18.

Vellmar, das auf die erkrankten Daniel Botte und Marcel Botthof sowie den verletzten Christoph Muth verzichten musste, schaffte es dann in der verbleibenden Zeit nicht, das Spiel noch zu drehen. Zum einen schloss man wieder zu ungenau ab, zum anderen ließ die Abwehr den HSG-Angreifer zu viel Raum. Aber das hatten wir ja schon. TSV: Gumula, Becker; Otto, Stumbaum 4, Rochel Icardo 3/2, Brückmann 1, Trogisch 5, Kiebach, Steiner 2, Gunkel 6, Petrovszki, Körber 4

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