Wiesbaden zu Gast

Vellmars letzte Chance: Handball-Oberligist unter Druck

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Will mit Vellmar siegen: Robin Kiebach. 

Vellmar. Die Aussichten für den TSV Vellmar auf den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga sind wohl nur noch rein rechnerischer Natur. Und werden durch die schwere Verletzung von Antonio Cuncic und dessen Ausfall weiter minimiert.

„Aber“, sagt Rechtsaußen Robin Kiebach. „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir werden alles daran setzen, um auch ohne Toni unsere hauchdünne Chance zu nutzen.“

Da die SG Bruchköbel auf dem besten Weg ist, den Klassenerhalt in der 3. Liga Ost zu schaffen, gäbe es nur drei Oberliga-Absteiger. Um das zu nutzen, gehört dann aber auf jeden Fall schon einmal am Sonntag (Anwurf 18 Uhr) ein Sieg gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden.

„Wir müssen gegen Wiesbaden ein gutes Rückzugsverhalten zeigen“, sagt Kiebach. „Die HSG spielt den Ball unheimlich schnell aus der Abwehr nach vorne und lauert ständig auf Tempogegenstöße.“

Verzichten müssen die Gäste dabei allerdings auf ihren gefährlichsten Spieler. Danic Seiwert sah beim 34:30 in Babenhausen die Blaue Karte (20.) und wird wohl bis Saisonende nicht mehr spielen. Seiwert soll nach einer groben Unsportlichkeit den Unparteiischen noch den Mittelfinger gezeigt haben.

Für „Bobby“ Kiebach endet mit dieser Saison die Zeit beim TSV Vellmar. Der 27-Jährige geht „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Kiebach: „Zum einen war das schon eine Zeit hier und es war super Oberliga zu spielen, aber zum anderen werde ich demnächst mehr Zeit für die Familie haben.“ Der Rechtsaußen spielt in der kommenden Saison bei der TG Wehlheiden in der Bezirksoberliga.

Bis auf den verletzten Cuncic hat Trainer Heiko Illian alle Spieler an Bord. (fri)

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