ESG: Trogisch soll Hütt als Spielmacher ersetzen

Viele Fragenzeichen beim Kauffeld-Team

Stephan

Gensungen. Die Heimniederlage der ESG Gensungen/Felsberg gegen Hüttenberg ist abgehakt, einfacher wird die Partie des heimischen Handball-Oberligisten bei der TSG Münster (Sa. 19 Uhr, Eichendorffschulhalle Kelkheim) dadurch aber nicht.

Vor allem, weil sich die Befürchtungen bezüglich der erlittenen Verletzung von Regisseur Benedikt Hütt (Außenband-Abriss am Knöchel) bestätigt haben.

Es ist der zweite schwerwiegende Ausfall nach Stephan Untermann (Innenbandabriss), noch dazu der zweite auf der Spielmacher-Position. Was die Niederlage gegen Hüttenberg mit verursachte, weil nach Hütts Ausscheiden kreative Ideen im Angriff Mangelware waren. Ein Manko, das nun Kevin Trogisch abstellen soll. „Er kann diese Position sicher Spielen“, sagt Trainer Arnd Kauffeld, der aber erst vier Rückraumakteure sicher auf der Liste hat. Jens Wiegräfe (links) trotz leichten Schulterproblemen und Tim Schneider (rechts) dürften gesetzt sein, dazu kommen Trogisch und Sebastian Wrzosek. Max Pregler laboriert an einer Knieverletzung, so dass sein Einsatz fraglich ist. Zudem konnte der zuletzt starke Felix Rehberg wegen Krankheit kaum trainieren.

Immerhin: Neben den Außen Hannes Bauer und Jan-Hendrik Walther bereiten auch die Torhüter keinerlei Kopfzerbrechen. Marc Lauterbach (Kauffeld: „Ich bin ein Freund einer klaren Nummer eins“) präsentierte sich in guter Form und bestätigte das Vertrauen seines Coaches. Der auch die fleißige Trainingsarbeit von Stephan Wicke lobt: „Er bietet sich immer wieder an und wird seine Einsätze bekommen“.

Für die Gastgeber ist seit ihrem Auswärtssieg beim SVH Kassel ein Abstieg auch rechnerisch nicht mehr möglich. Nach zuvor nur einem Sieg aus sieben Partien waren die Südhessen noch einmal ins Trudeln geraten. Jetzt will sich das Team um den ehemaligen Zweitliga-Torschützenkönig Eryk Kaluzinski beim nordhessischen Gast für die 26:36-Klatsche aus der Hinrunde revanchieren. (ko)

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