Handball-Oberliga Männer: Daniel Botte spielt mit dem TSV Vellmar gegen Wettenberg

„Von Abraham profitieren alle“

Anspiel an den Kreis gelungen: Daniel Botte vom TS Vellmar ist in Wurfposition. Foto: Schachtschneider

Vellmar. Daniel Botte spielt seit etwas mehr als 24 Jahren Handball. Im Angriff als Kreisläufer, im Rückraum hat er aber auch schon gespielt. In der Abwehr ist er einer, der zupackt. Seit Beginn der Saison ist Botte beim TSV Vellmar, der tritt am Sonntag um 18 Uhr in der Großsporthalle zum Oberliga-Punktspiel gegen die HSG Wettenberg an. Wir sprachen mit ihm über alte Bekannte, das Anspiel, die Niederlage und die Partie gegen Wettenberg.

Alte Bekannte

Mit dem heutigen TSV-Trainer Andreas Paul, dem Co-Trainer Andreas Richter und Linksaußen Danny Körber hat Daniel Botte schon bei der SVH Kassel zusammengespielt. „Logisch, dass man da auch mal über alte Geschichten spricht“, sagt Botte. „Das war damals eine tolle Zeit.“

Das Anspiel

Als Kreisläufer ist man auf das Anspiel von den Rückraumleuten angewiesen. Vor der Achse Basic-Botte hatten zu SVH-Zeiten die Gegner großen Respekt. „das war damals schon etwas Besonderes. Heute wartet Daniel Botte auf Bälle von Abraham Rochel Icardo. „Entscheidend ist die Spielweise des Mittelmanns. Abraham ist ein ganz anderer Spielertyp, aber das passt schon“, sagt der Kreisläufer. Und fügt hinzu: „Von Abraham profitieren eigentlich alle.“

Die Niederlage

Es gab in dieser Saison zwei klare Niederlagen, das 22:44 in Wettenberg und zuletzt das 21:36 in Wiesbaden. „Wir haben in beiden Partien unheimlich schlecht gespielt. Das geht auf die Kappe der gesamten Mannschaft“, sagt Botte. „Wenn man so ein Ergebnis sacken lässt, dann weiß man selbst, dass das unterirdisch war.“

Das Sonntagsspiel

„Wir haben im Training die Niederlage in Wiesbaden analysiert“, sagt Daniel Botte. „Und alle wissen, dass wir es besser können.“ Am Sonntag soll gegen Wettenberg wieder das in der Mannschaft vorhandene Potenzial abgerufen werden. „Wir wollen zeigen, was wir können, wollen beweisen, dass wir besser sind, als das, was wir in Wiesbaden gezeigt haben, und wir wollen gewinnen.“ Und Revanche für das 22:44 will der TSV auch.

Von Peter Fritschler

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.