Oberliga: Melsungen II feiert 29:24-Auswärtssieg in Wiesbaden

Weiß macht alles klar

Cornelius Feuring

Wiesbaden. Sie können es auch in der Fremde! Mit 29:24 (15:13) gewann Handball-Oberligist MT Melsungen II bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden und glich damit sein Punktkonto aus. „Endlich hat es mit einem Auswärtssieg geklappt“, freute sich Trainer Georgi Sviridenko über den ersten Erfolg außerhalb der Stadtsporthalle seit mehr als einem halben Jahr.

Dabei fanden die Bartenwetzer zunächst nicht in die Partie. Die Manndeckung von Alexander Bärthel gegen Wiesbadens Torjäger Johannes Schuhmacher funktionierte zwar prächtig, aber sonst passte nicht viel. „Ich wollte eigentlich schon wieder auf eine 6:0-Deckung umstellen, gab Melsungens Übungsleiter zu. Mit 4:1 waren die Gastgeber gestartet und führten noch bis zum 7:6 durch Patrick Pareigis (16.). Dann erst kamen die Nordhessen besser ins Spiel. Jannis Kothe gelang der Ausgleich, Petr Hruby sorgte wenig später für die erste MT-Führung. Von da an lief es. Melsungen traf von allen Positionen und führte bereits deutlich (8:13 Bärthel, 25.), ehe die Gastgeber in der Abwehr umstellten und so bis zur Pause auf 13:15 verkürzten.

Mit dem eingewechselten Maurice Paske im Tor (Sviridenko: „Er hat den Kasten zugenagelt“) drehte die MT nach dem Wechsel auf. Cornelius Feuring rückte auf die Mitte und traf zusammen mit Mario Schanze nach Belieben. Bis auf 21:14 schraubten sie das Ergebnis in die Höhe (37.). Wiesbaden versuchte es mit einer offenen Manndeckung, was die MT zunächst verunsicherte. Durch Pareigis verkürzten die Gastgeber auf 23:19 (54.). Ehe Sviridenko das nächste Ass aus dem Ärmel zog und den A-Jugendlichen Florian Weiß brachte. Der harmonierte prächtig mit Petr Hruby und sorgte nicht nur mit seinen beiden Toren dafür, dass der so lange herbeigesehnte zweite Auswärtssieg der Saison schließlich in trockene Tücher gepackt werden konnte. •MT II: Maurice Paske, Meyfarth – Ignatow, Kienast, Weiß 3/1, Hruby 4, Marius Paske, Bärthel 2, Schanze 7, Feuring 7/2, Gisbrecht 1, Ploch, J. Kothe 5, Petersen. SR: Hoffelner/Siedel. Zeitstrafen: 8:8-Minuten. Siebenmeter: 3/4:3/5. (ko) Foto: Hahn /nh

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