Oberliga: ESG Gensungen/Felsberg nach schwieriger Trainingswoche arg gefordert

Weiterentwicklung erstes Ziel

Will sich wieder in Szene setzen: Gensungens Jens Wiegräfe (am Ball), hier gegen die Holzheimer Jan-Erik Wolfgram (Nummer 23) und Marco Becker. Foto: Hahn

Gensungen. Sieben Spieltage vor Saisonende haben Duelle im Mittelfeld der Tabelle einen besonderen Reiz, weil die Sportler ohne Druck antreten können.

Das gilt auch für den Vergleich des Liga-Sechsten ESG Gensungen/Felsberg mit dem Siebtplatzierten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (Sa. 19.30 Uhr, Gensungen) in der Handball-Oberliga.

„Das ist ein interessanter Gegner mit einer offensiven Abwehr, der sich taktisch immer etwas einfallen lässt“, findet Arnd Kauffeld. Mit der Einschränkung, dass der Trainer seine ESG nicht optimal vorbereiten konnte. Neben den Langzeitverletzten Sascha Konietzka (Schulter) sowie Peter Köpke (Finger) und Kevin Trogisch, der seit vier Wochen aus beruflichen Gründen maximal eine Einheit vor den Spielen machen kann, fehlten Hannes Bauer (Pferdekuss), Tim Schneider (Schlag auf den Kopf), Jens Wiegräfe (Referendariat) und Max Pregler (Job).

Gut für Kauffeld, dass bis auf Konietzka und Köpke alle anderen auflaufen dürften. Mit dem primären Ziel, sich weiterzuentwickeln. „Dafür würde ich auch Punkte opfern“, erklärt der Handball-Lehrer. Und setzt beispielsweise bei der Angriffsvariante mit zwei Kreisläufern an, „wo wir ohne Bedrängnis gut agieren, aber bei Gegenwehr Luft nach oben haben“. Da für die kommende Runde (wohl) kein weiterer Linkshänder kommen wird, soll sich Wiegräfe wie beim 34:24-Coup in Bruchköbel wieder im rechten Rückraum beweisen.

Auch bei Dutenhofen/Münchholzhausen II spielt mit Lukas Loh ein Rechtshänder auf halbrechts - und ist eine Stütze im Team der Südhessen, die unter der Federführung der HSG Wetzlar Talente für den Erstligisten ausbilden sollen. Weit vorn dabei Torwart Stefan Hanemann, der mittelfristig in den Bundesliga-Kader rücken und der nach Auskunft von Coach Andreas Klimpke ein Zweitspielrecht bei einem Zweitligisten erhalten soll.

In der Hinrunde überraschte der Aufsteiger mit einem Super-Start (16:6 Punkte), ehe die HSG II ihre Leichtigkeit verlor, und erst vor einer Woche beim 34:28 gegen Schlusslicht Kassel nach einem 3:11-Lauf zurück zur Unbekümmertheit fand. „Wir wollen in Gensungen locker und flockig aufspielen“, sagt Klimpke, der einst als Wetzlarer Abwehrchef die „Hölle Nord“ schätzen lernte. (sbs)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.