Christian Gumula tritt mit dem TSV Vellmar am Sonntag gegen Kleenheim an

„Wille und Kampf zeigen“

Jubelpose: Grund zur Freude will Christian Gumula, Torwart des Handball-Oberligisten TSV Vellmar auch am Sonntag nach dem Spiel gegen Kleenheim haben. Foto: Schachtschneider

Vellmar. Noch vier Spiele hat der TSV Vellmar in der Handball-Oberliga der Männer zu absolvieren, zwei daheim, zwei auswärts. Und die Mannschaft von Trainer Andreas Paul braucht noch jeden Punkt, um nicht zu den bisher vier Absteigern zu gehören. Am Sonntag stellt sich um 18 Uhr in der Großsporthalle der Tabellendritte SG Kleenheim. Torwart Christian Gumula, seit 2013 beim TSV Vellmar, gehört zu den großen Stützen der Nordhessen.

Der Gegner

„Kleenheim liegt uns nicht“, sagt der 32-jährige Gumula. „Aber da müssen wir durch.“ Seit Jahren spiele die SG oben mit und Spieler wie Straßheim oder Döpfner seien nur schwer unter Kontrolle zu bringen. „Darauf müssen wir uns einstellen.“

Der Druck

Gumula weiß, dass für den TSV am Sonntag nur ein Sieg zählen kann. „Der Druck ist da“, sagt er. „Damit müssen wir umgehen und ihn für uns nutzen. Wir wollen gegen Kleenheim ein positives Ergebnis, damit wir gestärkt ins Derby in Gensungen gehen.“

Die Vorbereitung

Zusammen mit Trainer Andreas Paul hat die Mannschaft den Gegner per Video beobachtet. Und Paul ist auch mit Gumula die Wurfbilder der sonntäglichen Angreifer durchgegangen.

Die Forderung

„Wir müssen am Sonntag Wille und Kampf zeigen, wir müssen mit Herz und Leidenschaft in dieses Spiel gehen“, fordert der frühere Magdeburger. „In der Abwehr schnell und aggressiv arbeiten, dann schnell nach vorne gehen.“

Vor dem Spiel

Der Spiel-Sonntag gehört am Anfang noch der Familie, das heißt Frau Julia und den Söhnen Ole, Jesper und Arnor. „Bei uns wird das Wochenende sowieso auf den Handball abgestimmt“, sagt Gumula. „Am Nachmittag kommt dann aber schon etwas Nervosität auf, die schwindet mit der Konzentration auf das Spiel und auf jeden Fall, wenn ich erst mal in der Halle stehe.“

Das Personal

Definitiv ausfallen werden die verletzten Niklas Becker und Danny Körber sowie Finn Wunderlich (private Gründe), hinter dem Einsatz von Robin Kiebach und Abraham Rochel Icardo (beide krank) steht ein Fragezeichen.

Das Restprogramm

Dem Spiel gegen Kleenheim folgt die Partie in Gensungen (8. April), danach kommt Offenbach-Bürgel (23. April), zum Schluss geht es nach Kahl/Kleinostheim (29. April).

Von Peter Fritschler

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