Handball-Oberliga: „Wir haben keinen Druck“

Drittliga-Absteiger Kirchzell am Sonntag Gast beim TSV Vellmar

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Wurfposition: Daniel Brückmann steht mit dem TSV Vellmar vor einer schweren Aufgabe.

Vellmar. Und wieder ein Gegner, gegen den der TSV Vellmar etwas gutzumachen hat. In der Handball-Oberliga stellt sich am Sonntag um 18 Uhr der Tabellenvierte TV Kirchzell in der Großsporthalle vor. Im Hinspiel gab es im ersten Spiel unter dem neuen Trainergespann Illian/Hauer für den TSV eine deutliche 24:34-Abfuhr.

Inzwischen haben sich die Dinge zwar nicht grundsätzlich, aber doch zumindest ein wenig geändert. Damals hatte Vellmar gerade mal einen Sieg auf der Habenseite, jetzt sind vier und ein Unentschieden. Und die Mannschaft schafft es, mit immer mehr Konstanz aufzutreten.

Das sieht auch Linksaußen Daniel Brückmann so. „Wir sind inzwischen viel besser eingespielt“, sagt der 23-Jährige. „Vor allem die Abwehr ist stärker geworden und auch im Angriff läuft es schon ganz anders.“

In der Mannschaft zöge man jetzt an einem Strang, sei man eine Einheit. „Das war wichtig“, sagt Brückmann. „Alle die jetzt spielen, kämpfen auch füreinander.“ Dazu seien die Neuzugänge gekommen, die die Mannschaft verstärkt hätten. Die habe man aber auch erst integrieren müssen.

„Im Heimspiel rechnen wir uns schon etwas aus“, sagt Daniel Brückmann, der 2014 von der Bundesliga-A-Jugend des GSV Baunatal zum TSV kam. „Wir haben nichts mehr zu verlieren, haben keinen Druck.“ Trotzdem gäbe es Ziele. „Wir wollen ein gutes Spiel bieten, das erwarten auch die Zuschauer von uns.“

Im Training unter der Woche hat man beim TSV Vellmar besonders am Rückzugsverhalten gearbeitet. „Da gab es gerade im letzten Spiel Schwächen“, sagt Brückmann.

Trainer Heiko Illian muss gegen Drittligabsteiger Kirchzell auf den privat verhinderten Robin Kiebach verzichten, hat sonst aber alle Spieler an Bord. „Kirchzell hat einen gefährlichen Angriff mit individuell starken Spielern“, weiß der Coach. „Wir werden uns darauf einstellen und die Kreise von Gläser, Wuth und Co. stören.“

Von Peter Fritschler

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