Oberliga: ESG bei wieder erstarkter TSG Münster

Zwei Teams mit Aufwärtstrend

Vince

gensungen. Im Laufe einer Saison ist es für eine Mannschaft nicht nur von Bedeutung, gegen wen sie spielt, sondern auch wann sie das Vergnügen hat, auf einen bestimmten Gegner zu treffen. Für die ESG Gensungen/Felsberg wäre es wohl besser gewesen, die Reise zur TSG Münster (Sa. 19) gleich zu Saisonbeginn anzutreten. Denn da schwächelten die Südhessen gewaltig, hatten den Abgang ihres torgefährlichen Mittelmannes Jonas Ulshöfer nicht verkraftet, waren auf der Suche nach einem Torwart noch nicht fündig geworden. Das spiegelte sich auch in den ersten Spielen bzw. Niederlagen (u.a. 34:38 in Vellmar) wieder.

Mittlerweile hat die Mannschaft den Schalter umgelegt, ließ 0:4-Punkten 7:5-Zähler folgen und hat ihre Baustellen weitgehend abgearbeitet. „Die Formkurve geht nach oben“, kann Trainer Jens Illner spätestens nach den letzten beiden Siegen konstatieren. Der 46-jährige Finanzdienstleister hatte die TSG in der Hinrunde der letzten Saison übernommen und vor dem Abstieg gerettet.

Der Aufschwung hat seine Gründe: Sebastian Jakobi ist mittlerweile in die Ulshöfer-Rolle geschlüpft, mit dem 27-jährigen Kroaten Dino Spiranec konnte kurzfristig ein echter Rückhalt für die Mannschaft verpflichtet werden. Und beim letzten 30:26-Sieg bei der TSG Offenbach-Bürgel explodierte einer, mit dem eigentlich keiner gerettet hatte: Julian Schuster, im linken Rückraum zweiter Mann hinter dem verletzten Jonas Höllenbrand, erzielte 12 Tore.

ESG-Trainer Kauffeld hat ihn auf dem Radar genauso wie die „kompromisslose 6:0-Deckung“ des ehemaligen Drittligisten. Schwerstarbeit für Hütt, Rossel und Co. also, zumal die eigene Aufbaureihe weiter auf die Linkshänder Cornelius Feuring und Tim Schneider verzichten muss. Also werden sich wieder Vince Schmidt oder Jan Hendrik Otto im rechten Rückraum versuchen, was zuletzt gegen den TV Hüttenberg II schon ganz gut klappte.

Ein weiteres Indiz dafür, dass auch Gensungen nach stotterndem Start in die Spur gefunden hat. Und nun den Münsteraner Aufwärtstrend stoppen will. (ohm) Foto: Hahn/nh

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