Handball-Oberliga Frauen: HSG Zwehren/Kassel und TSV Vellmar gehen auf Reisen

Zum Auftakt hohe Hürden

Rocsana

KASSEL. Auf Reisen gehen zum Saisonauftakt in der Handball-Oberliga der Frauen die beiden heimischen Vertreter. Der TSV Vellmar tritt bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen antritt, die HSG Zwehren/Kassel spielt bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach.

Für die HSG Zwehren/Kassel geht es bei Eibelshausen/Ewersbach (Sonntag, 17 Uhr) wieder ans Eingemachte. In der letzten Spielzeit musste die HSG bis zum letzten Spieltag um den Ligaverbleib bangen. Diesmal streben die Zwehrenerinnen einen Platz im gesicherten Mittelfeld an. Der Ligaverbleib sollte allemal drin sein. „Besonders die zweite Vorbereitungsphase stimmt mich positiv“, sagt Trainer Gunnar Kliesch, der sein Team für das erste Saisonspiel als gut vorbereitet sieht. „Wir fahren sicher nicht da runter, um die Punkte zu verschenken. Trotzdem treffen wir auf einen sehr heimstarken Gegner gegen den es alles andere als leicht wird“, so der Übungsleiter, der nun seit zwei Jahren die HSG trainiert. „Besonders der erfahrene Mittelblock der Eibelshäuser und die starke Defensive werden uns alles abverlangen“, warnt Kliesch. In dem einwöchigen Trainingslager absolvierten die Handballerinnen acht Trainingheiten, und gewannen souverän ein Testspiel gegen Landesligist FSG Körle/Guxhagen.

Beim Tabellenvierten der letzten Saison, der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, tritt der TSV Vellmar an (Samstag, 17 Uhr). Der Aufsteiger aus Nordhessen fährt mit Respekt nach Mittelhessen, aber ohne Angst. „Wir haben in dieser Woche im Training noch viel von unseren gesteckten Zielen erreichen können“, sagt Rocsana Negovan, die neue Trainerin des TSV. Besonders die Arbeit mit den beiden Abwehr-Varianten habe Früchte getragen. „Wir arbeiten schon sehr stabil, nur manchmal müssen die Lücken noch schneller geschlossen werden.“ Auch mit dem Angriff ist die neue Trainerin grundsätzlich zufrieden: „Die Abläufe stimmen.“

Negovan hat sich zwar über den Gegner informiert, aber trotzdem sei alles im ersten Spiel so wie „eine Wundertüte“. „Dutenhofen kennt uns nicht wirklich und wir kennen die HSG ebenfalls nicht wirklich“, sagt sie. „Aber ich vertraue der Mannschaft und kann auf ihren Kampfgeist bauen. Die Mannschaft weiß, was sie kann und wird jede Chance nutzen.“ Der TSV Vellmar kann mit dem kompletten Kader nach Dutenhofen reisen. (rwx/fri) Fotos: Koch/Fritschler

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