Oberliga: Hildebrandt will kompaktere Abwehr

TSV ist Außenseiter in eigener Halle

Das Tor im Blick. Böddigers Anne Kühlborn soll der Eintracht auch gegen Bruchköbel mit ihren Toren zum Sieg helfen. Foto: Hahn/nh

Böddiger. Die Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger finden sich am Samstag (17 Uhr) gegen die SG Bruchköbel in eigener Halle als Außenseiter wieder. Die Gäste haben zwar erst einen Sieg, sie mussten sich bisher jedoch nur den Spitzenteams Oberursel und Hüttenberg geschlagen geben. Dabei ließen sie erst einmal über 20 Gegentreffer zu. Doch Trainerin Lena Hildebrandt kommt diese Konstellation nicht ungelegen: „Wir müssen im Moment hauptsächlich auf uns selbst schauen und die vielen kleinen Fehler abstellen.“

Insbesondere das Defensivverhalten ist der Trainerin ein Dorn im Auge. „Wir reden nicht genug und helfen zu wenig aus,“ erklärt Hildebrandt. Gegen die SG soll die 6:0-Deckung der Eintracht endlich kompakter stehen. Zumal die Gäste mit Rückraumschützin Kristin Amos (23 Tore) und Kreisläuferin Janine Brodbeck (16 Tore) eine sehr gefährliche Achse im Positionsangriff besitzen.

Die größte Stärke der Gäste ist allerdings ihre eigene Abwehr. Die SG stellt eine sehr kompakte 6:0-Deckung, die sehr aggressiv auf die Rückraumspieler hinausgeht. „Wir dürfen uns keine Fehler im Aufbauspiel leisten und müssen unsere Würfe gut vorbereiten,“ fordert die TSV-Trainerin und warnt vor Bruchköbels Fabienne Fleischhacker. Die Außenspielerin ist pfeilschnell und erzielt die meisten ihrer Tore über den Gegenstoß. „Sie wird unsere Fehler gnadenlos bestrafen,“ erklärt Hildebrandt.

Zudem erwartet sie von ihrem Rückraum um Anne Kühlborn und Christin Schene, den Ball besser laufen zu lassen. „Wir verstricken uns zu sehr in Einzelaktionen und spielen zu statisch.“ Für die Partie kann die Eintracht aus den Vollen schöpfen. (mm)

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