Handball-Oberliga: Baunatal und Zwehren wollen Niederlagen-Serie stoppen

Der Chance auf der Spur

Überblick behalten: Zwehrens Trainer Rolf Schröder mit Selina Schneider (von links) und Melina Kelterborn. Foto: Fischer

kassel/baunatal. Sowohl der GSV Eintracht Baunatal als auch die HSG Zwehren/Kassel kassierten in der Handball-Oberliga der Frauen zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Nun müssen beide Teams am fünften Spieltag auswärts ran. Die größeren Chancen auf einen Punkterfolg sind dabei wohl den Kasselerinnen einzuräumen.

HSG Eibelshausen/Ewersbach - GSV Eintracht Baunatal (Samstag, 18 Uhr). „Ein Punkt wäre eine Sensation“, sagt GSV-Trainer Rolf Schröder angesichts der Heimstärke der Gastgeberinnen (5./4:2). „Die haben 37 Tore gegen Böddiger erzielt – davon die Hälfte über Tempogegenstöße. Entscheidend wird für uns sein, die Tempogegenstöße abzufangen und zu unterbinden.“

Das 28:31 gegen Mörfelden/Waldorf war indes für Baunatal (10./1:7) die zweite Niederlage in Folge nach dem 25:25 im Derby. „Wir machen zu viele technische Fehler“, lautet zusammengefasst die Ursachenanalyse von Schröder. „Das Passspiel ist noch zu unsauber. Es gibt zu viele Fangfehler.“

Erstmals ist Neuzugang Julia Waschinger spielberechtigt. Luisa Fischmann ist aus dem Urlaub zurück. Allerdings ist aufgrund von Rückenproblemen der Einsatz von Selina Schneider fraglich. Beim Gegner gilt es nach Schröder vor allem auf eine „wurfgewaltige Linkshänderin“ und eine „quirlige Außen“ zu achten.

HSG Bensheim/Auerbach II - HSG Zwehren/Kassel (Sonntag, 16.20 Uhr). Leichtes Spiel für die Gäste, könnte man angesichts des letzten Platzes vermuten, den die Zweitliga-Reserve (12./0:8) einnimmt. Doch die Niederlagen gab es gegen die vier Topteams Dutenhofen (2.), Oberursel (1.), Hüttenberg (3.) und Böddiger (6.).

„Bensheim hat eine sehr junge Mannschaft und ist vielleicht mit uns vergleichbar“, sagt Trainer Gunnar Kliesch. „Auf jeden Fall sind sie nicht zu unterschätzen – zumal sie vom Zweitliga-Kader unterstützen werden, da sie Punkte machen müssen. Sie spielen ein sehr schönes, schnelles Bällchen. Bei der körperlichen Präsenz haben wir aber einen kleinen Vorteil. Die Chancen stehen 50:50.“

Für die Kasselerinnen (8./3:5) gab es nach drei von vier möglichen Zählern aus den ersten beiden Partien in den letzten beiden Spielen keine Pluspunkte. „Wir haben etwas gutzumachen“, sagt Kliesch auch angesichts des jüngsten 23:33 in Hüttenberg. „Wir müssen lernen, dass drei, vier unglückliche Aktionen immer mal passieren können und dürfen in solchen Situationen nicht den Glauben an uns verlieren. Wir sind in der Lage, auch einen größeren Rückstand wieder aufzuholen.“ Fehlen wird die verletzte Sarah Panhans.

Von Sebastian A. Reichert

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