Denk setzt auf Tempo

SG Kirchhof II mit junger Mannschaft – Berz und Herbig einzige Zugänge

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Der Trainer und sein Neuzugang: Martin Denk strebt mit seiner neuen Torfrau Christina Herbig den Klassenerhalt von Kirchhofs Juniorteam in der Oberliga an.

Kirchhof. Nach dem Abstieg 2016 wollen sich die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II diesmal nicht nur in Hessens höchster Spielklasse halten, sondern auch dauerhaft etablieren.

Dafür setzt Martin Denk konsequent auf Tempohandball. „Wir wollen pro Partie um die 60 Angriffe laufen“, erklärt der SG-Coach, der die wohl jüngste Mannschaft der Liga betreut. Gerade einmal 21 Jahre ist das SG-Juniorteam im Durchschnitt etwa alt. Spielerinnen wie Lea Immelnkämper, Elisa Führ, Antonia Gondermann, Dzenet Djerlek oder Alina Heinze spielen deshalb zeitgleich auch noch in der A-Jugend.

Dazu kommen erfahrene Akteurinnen wie die von ihrem Auslandsaufenthalt zurückgekehrte Lisa-Marie Berz, die neben Führ auf der Spielmacherposition eingeplant ist und das junge Team führen soll. Ebenso wie Sandra Kühlborn, Kirsten Bänfer und Laura Sauerwald. Einziger Neuzugang ist Torhüterin Christina Herbig, die vom Bezirksoberligisten SV Reichensachsen zur SG wechselte. Unterstützt wird sie von Frederikke Siggaard und Paula Küllmer, die aus dem Zweitliga-Team zur Verfügung stehen.

Steigerungsbedarf besteht noch im Positionsangriff. Hier ist vor allem Landesliga-Torschützenkönigin Marie Herwig gefragt. Mit ihrer Wurfkraft soll die Halblinke für einfache Tore aus dem Rückraum sorgen. Auf dem rechten Flügel kämpfen Andra Lucas, Charline Vaupel und Lisa Heinemann um Einsatzzeiten. Auf der linken Seite wechseln sich Immelnkämper, Gondermann und Sauerwald ab. Hannah Grothnes ist hingegen fest für die erste Mannschaft eingeplant und wird dem SG-Juniorteam nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung stehen. Eine feste Startformation hat der SG-Coach nicht. „Alle drängen sich auf. Wir haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft, so dass es auch bei Wechseln keinen Bruch gibt“, erklärt Denk.

In der Defensive wechselt das Team zwischen einer 6:0-Formation, in der Bänfer, Sauerwald oder Lea Günther den Mittelblock bilden, und einer 5:1-Deckung, mit Annika Konklowsky als vorgezogene Spielerin. Sie soll für einfache Ballgewinne sorgen .

„Die Klasse ist nur schwer einzuschätzen“, sagt Denk. Der SG-Trainer will vor allem die jungen Spielerinnen weiter entwickeln, um so einen optimalen Unterbau für das Zweitliga-Team zu schaffen. Bei Führ ist dies bereits gelungen. Die Spielmacherin trainiert inzwischen täglich in der ersten Mannschaft mit.

Von Marcel Glaser

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