„Die Liga ist viel stärker“

Interview mit Böddigers Katrin Benda über das heutige Spitzenspiel gegen Oberursel

Spielt im Spitzenspiel heute wohl auf Halbrechts: Böddigers Allrounderin Katrin Benda hier im Laufduell gegen Kirchhofs Hessenauswahlspielerin Hannah Grothnes. Foto: Hahn

Böddiger. Heute um 17 Uhr kommt es zum Topspiel der hessischen Handball-Oberliga. Der TSV Eintracht Böddiger erwartet den Überraschungs-Tabellenführer aus Oberursel. Vor der Spitzenpartie sprachen wir mit Böddigers Katrin Benda. Die Allrounderin kam in dieser Serie fast schon auf jeder Position zum Einsatz und wird im Hit vermutlich auf Halbrechts vorerst auflaufen.

Wie schlägt man eine Mannschaft, die seit über drei Jahren kein Auswärtsspiel mehr verloren hat?

Katrin Benda: Wir haben uns im Saisonverlauf ja gesteigert, zu Beginn mussten wir uns erstmal finden. Heute müssen wir auf jeden Fall einen kühlen Kopf bewahren. Außerdem muss unser Rückzugsverhalten stimmen. Das hat uns im Hinspiel das Genick gebrochen. Ich gehe von einem engen Spiel aus.

Ihr Team steht mehr unter Druck. Bei einer Niederlage sind Sie wohl endgültig raus im Aufstiegskampf. Kann das lähmen?

Benda: Unter Druck lassen wir uns nicht setzen. Diese Aufstiegsgeschichte ist nicht in unserem Kopf drin. Wir gehen das Spiel auf jeden Fall motiviert an. Gegen einen Tabellenführer ist man als Sportler immer zusätzlich motiviert.

Wie bewerten Sie bislang die Saison von Ihrer Mannschaft?

Benda: Tja, es wäre vielmehr drin gewesen. Leider haben wir den Saisonstart verschlafen. Den verlorenen Punkten laufen wir jetzt hinterher. Das ist schon ärgerlich, denn...

Ja?

Benda: Die Oberliga ist in dieser Saison viel stärker. Zum einen wegen dem Absteiger Dutenhofen und natürlich aufgrund von Aufsteiger Oberursel. Es sind also zwei starke Teams hinzugekommen. Ehrlich gesagt war es in der vergangenen Serie einfacher aufzusteigen.

Was sind die Stärken Ihrer Mannschaft und woran muss sie noch arbeiten?

Benda: Der Zusammenhalt ist in dieser Saison sehr groß im Team. Arbeiten müssen wir am Umschaltspiel zwischen Angriff und Abwehr.

Auf welcher Position spielen Sie eigentlich am liebsten?

Benda: Also im Training stehe ich auf nahezu jeder Position. Aber eigentlich gefällt es mir auf Linksaußen am besten.

Auch am Kreis haben Sie schon ausgeholfen zu Beginn der Saison, als ihre Freundin Lena Hildebrandt verletzt fehlte.

Benda: Ja, das stimmt. Aber ich bin froh, dass Lena wieder fit ist. Das kann sie einfach viel besser am Kreis als ich. (lacht)

Von Daniel Schneider

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