Handball: Baunataler Oberliga-Team setzt sich gegen Eibelshausen/Ewersbach mit 26:23 durch

Eintracht-Frauen können doch siegen

Endstation: Baunatals Xenia Ahrend (hinten) und Nina Uhl. Foto: Schachtschneider

baunatal. Ein klares Lebenszeichen: Mit 26:23 (10:10) setzte sich das Tabellenschlusslicht GSV Eintracht Baunatal gegen die HSG Eibelshausen/Ewersbach durch und feiert im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Gintautas Malakauskas bereits den zweiten Sieg.

„Heute hat jeder für jeden gekämpft, und die Mannschaft hat von Beginn an gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen wollte“, sagte Malakauskas nach der Partie. Für den Erfolg verantwortlich machte er dabei die starke Abwehrleistung der Baunataler Frauen und hob vor allem die Leistung von Torhüterin Vanessa Fischmann und Jacqueline Hahn hervor, die neben ihrer herausragenden Deckungsleistung auch in der Offensive zu überzeugen wusste.

Die Eintracht fand gut in die Partie und trug im Spiel nach vorn von Beginn an die Bälle ruhig in die gegnerische Hälfte und spielte ihre Angriffe konzentriert aus. Die Gäste wiederum wirkten im Angriffsspiel zwar eindeutig dynamischer und körperlich überlegen, produzierten aber zu viele technische Fehler und wurden ein um das andere Mal von der starken Abwehr der Hausherrinnen oder in letzter Instanz von der glänzend aufgelegten Keeperin Vanessa Fischmann ausgebremst. So konnte die Eintracht bis zur Mitte der ersten Hälfte auf 8:4 (16.) davonziehen.

In der Folge stellten die Gäste auf eine Deckung mit einer weit vorgezogenen Abwehrspielerin um – ein Mittel, das sofort Wirkung zeigte. Offensiv agierte die Eintracht nun verunsichert, bekam kein Bein mehr auf den Boden und musste mit dem Halbzeitpfiff den 10:10-Ausgleich hinnehmen.

Von dieser Unsicherheit war in der zweiten Hälfte nichts mehr zu sehen. Die Eintracht nutzte von Beginn an den Platz, den die offensive Deckung der Gäste bot, viel besser aus, kam so zu einfachen Treffern und legte den Grundstein für den verdienten Heimerfolg. Die Gäste versuchten zwar alles, um doch noch etwas Zählbares mitzunehmen, bissen sich aber weiter am Abwehrverbund der Hausherrinnen die Zähne aus. Bei aller Freude über die zwei Punkte war für GSV-Coach Malakauskas aber etwas anderes entscheidend: „Wichtig ist, dass wir den Spaß am Spiel wieder-gefunden haben.“

GSV: Fischmann – Hahn 7, Ahrend 6/1, Schneider 5, Gerbig 4, Geßner 2, Dieling 1, Waschinger 1, Israel, Huy, Kelterborn, Hoscan

Von Christian Triebner

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