Oberliga: Böddiger ohne Spielmacherin Benda

Eintracht hofft auf den nächsten Coup

Anne

Felsberg. Sie sind gut drauf, die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger. „Wir wollen den positiven Trend der letzten Wochen nutzen“, sagt TSV-Trainerin Lena Hildebrandt. Mit dem starken Aufsteiger und Tabellenführer HSG Weiterstadt-Braunshardt-Worfelden erwartet die Edertalerinnen am Sonntag (18 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg) aber eine echte Herkulesaufgabe.

Denn der Aufsteiger stellt eine richtig starke 6:0-Defensive und kassiert im Schnitt gerade einmal 22 Gegentreffer. Davon profitieren vor allem die beiden Außen Nicole Hartweck (45 Treffer) und Fabienne Wemser (34). „Sie gehen überragend in den Gegenstoß“, warnt Hildebrandt. Daneben verfügen die Südhessinnen mit den beiden zweitliga-erfahrenen Ex-Mainzerinnen Nathalie Pfingstgräf (39 Tore) und Celine Schwarzkopf (23 Tore) über einen starken Rückraum. „Sie sind nicht nur im Eins-gegen-Eins gefährlich, sondern Werfen auch sehr gut“, sagt Hildebrandt. Das Team von HSG-Trainerin Jackie Johnsen musste sich bisher nur Drittliga-Absteiger Oberusel geschlagen geben.

Die Eintracht-Trainerin plagen vor der Partie gegen den Tabellenführer jedoch Personalsorgen. Spielmacherin Katrin Benda (Urlaub) fehlt. Ihr Ausfall schmerzt besonders, war Benda doch nicht nur im Angriff, sondern auch als Vorgezogene in der 5:1-Formation der Eintracht gesetzt. In der Defensive soll nun Nora Minhöfer diese Rolle ausfüllen, im Angriff dürfte Anne Kühlborn neben Torjägerin Christin Schene und Julia Hasper in den Rückraum rücken.

Zudem droht die zuletzt formstarke Sophie Wagner (umgeknickt) auszufallen. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Lea Wude, Filiz Eren und Maren Pollmer, die zeitgleich mit dem Bezirksoberliga-Team im Einsatz sind. (mgx)

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