Oberliga: Böddiger zeigt beim 29:20 gegen Wettenberg seine beste Saisonleistung

Eintracht läuft auf Hochtouren

Mit Zug zum Tor: Böddigers Kreisläuferin Sina Dieling (am Ball) lässt hier Wettenbergs Theresa Pohl stehen und erzielt einen ihrer drei Treffer. Foto: Hahn

Felsberg. Das war deutlich! Mit 29:20 (16:7) haben die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger Aufsteiger HSG Wettenberg besiegt. Durch den vierten Sieg in Folge hat sich die Eintracht damit im Tabellenmittelfeld etabliert.

„Das war unsere beste Saisonleistung“, freute sich TSV-Trainerin Lena Hildebrandt. Und in der Tat bot die Leistung der Felsbergerinnen wenig Anlass zu Kritik. Nach zehn Minuten führte die Eintracht mit 6:0, wobei besonders Kreisläuferin Sina Dieling nicht zu stoppen war; selbst zweimal erfolgreich war und einen Siebenmeter herausholte, den Eintracht-Torjägerin Christin Schene verwandelte.

Abwehr ist das Fundament

Das Fundament zum sechsten Saisonsieg legten die Edertalerinnen in der Abwehr. Hier verschob die TSV-Defensive klug und half sich gegenseitig aus, wenn es doch einmal brenzlig wurde. Ansonsten aber war der starke Gästerückraum um Janina Tafferner, Tanja Tröller und Svenja Pohl abgemeldet. Und wenn doch ein Ball aufs Tor kam, war Denise Dippel zur Stelle. Beim 15:5 durch Schene (27.) führte die Eintracht erstmals mit zehn Treffern. Der 16:7-Pausenstand wirkte geradezu schmeichelhaft.

Auch nach Wiederanpfiff ließ die Eintracht keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Die Gäste probierten es erst mit einer Manndeckung gegen TSV-Torjägerin Schene und dann mit einer 5:1-Formation: vergebens. Im Angriff suchten Katrin Benda, Julia Hasper und Co. stets die besser postierte Mitspielerin oder räumten klug auf Linksaußen Filiz Eren ab, die eiskalt vollstreckte. Statt der erhofften Aufholjagd geriet der Gast beim 22:9 durch Schene (39.) hoffnungslos ins Hintertreffen.

„Wir stehen in der Abwehr sicher und erzielen dadurch auch einfache Tore“, freute sich TSV-Regisseurin Benda. So etwa beim 26:11 (43.), als Sophie Wagner einen Gegenstoß mustergültig verwertete. Nach Kühlborns Tor zum 27:11 (47.) drohte den Gästen gar ein Debakel, doch Hildebrandt zeigte Gnade und wechselte nun munter durch. Dass Wettenberg in den Schlussminuten noch deutlich verkürzen konnte, trübte die Freude der Eintracht ob des überzeugenden Sieges nicht. • Böddiger: Dippel (1.-49., 15 Paraden/13 Gegentore), Frommann (49.-60., 2/7) - Benda 2, Wude, Eren 2, Wagner 2, Hasper 1, Kühlborn 6, Minhöfer 1, Schene 11/4, Dieling 3, Goetjes 1. Wettenberg: Habermehl (1.-11.,44.-60., 6/10), Rinn (11.-44., 4/19) - Münch 1, S. Pohl 2, Kraft 2, Tafferner, Wingefeld, T. Pohl 2/1, Schwab 1, Tröller 5, Till 4, Bronder 3. SR: Kaiser/Paul (Mühlheim/Heusenstamm). Z: 80. Siebenmeter: 4/4:1/2. Zeitstrafen: 6:2 Minuten. Rot: Dieling (56., grobes Foulspiel).

Von Marcel Glaser

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