Malakauskas trainiert Oberliga-Handballteam

GSV Eintracht Baunatal hat neuen Coach

Gintas Malakauskas

Baunatal. Die Suche ist beendet. Nachdem Rolf Schröder am 8. Dezember zurückgetreten war, mussten die Oberliga-Handballerinnen des GSV Eintracht Baunatal ohne Trainer auskommen. Nun präsentierte Abteilungsleiter Claus Umbach den Neuen: Es ist Gintas Malakauskas. Zumindest bis Saisonende gab der in der heimischen Handballszene bestens bekannte Litauer seine Zusage.

Am Dienstag leitete der 50-Jährige erstmals das Training beim Schlusslicht, dessen Hoffnungen auf den Klassenerhalt gegen null tendieren. Zu weit liegt die Eintracht hinter einem Nichtabstiegsplatz zurück, und auch den letzten Rang wird sie kaum noch verlassen können. „Und wenn wir Letzter werden, müssen wir sowieso runter in die Landesliga, auch wenn andere Mannschaften zurückziehen sollten“, macht sich Umbach mit dem Abstieg vertraut. Umso wichtiger ist es für die Baunataler, nun die Weichen zu stellen.

Worum geht es also für die Eintracht-Frauen in den verbleibenden Spielen? „Sie sollen den Spaß am Handball wiederfinden, viel lernen und wichtige Erfahrungen sammeln“, betont Malakauskas. Sein Bleiben über das Saisonende hinaus macht er auch davon abhängig, „ob die Mannschaft mit der Zusammenarbeit zufrieden ist“.

Malakauskas kam 1994 nach Deutschland. Dreizehneinhalb Jahre lang spielte er für die HSG Baunatal. Hiernach trug er das Trikot des TSV Ihringshausen und arbeitete dann als Spielertrainer der HSG Lohfelden/Vollmarshausen. Bis vor einem Jahr trainierte er den TSV Wolfsanger und spielte zuletzt wieder für Lohfelden/Vollmarshausen. (wba) Archivfoto: nh

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