Oberliga: Böddiger muss bei Schlusslicht ran

Fuhrig fordert eine Reaktion

Anne

Böddiger. Eigentlich kann sich Frauenhandball-Oberligist TSV Eintracht Böddiger nur blamieren beim Gastspiel am Samstag (16.30, Rundsporthalle) in Baunatal. Denn die Großenritter sind Tabellenletzter und im Hinspiel gelang der Mannschaft von Trainer Mike Fuhrig beim 33:17 der höchste Saisonsieg.

Doch der TSV ist in einer Ergebnis- und Einstellungskrise. Von den vergangenen vier Partien gingen drei verloren, vor allem die Niederlage im Heimspiel gegen biedere Südhessen aus Bruchköbel schmerzt noch immer. „Die Niederlage kann ich auch nicht auf unseren kleinen Kader schieben. So einen Gegner muss man auch schlagen, wenn sieben Spielerinnen durchspielen müssen“, sagt Fuhrig, der sich im Derby gegen das Tabellenschlusslicht eine Reaktion seiner Mannschaft wünscht.

Der Gastgeber hat sich seit dem Trainerwechsel (Gintas Malakauskas ersetzte Rolf Schröder) stabilisiert, der Klassenerhalt ist, auch aufgrund des Punkteabzugs wegen fehlender Schiedsrichter, aber nicht mehr wirklich zu realisieren. Aber zumindest läuft es besser, woran auch Xenia Ahrend (Doppelspielrecht von Drittligist SV Germania Fritzlar) ihren Anteil auf Halblinks hat.

Fuhrig muss am Samstag auf Jenny Pioro und Talent Sophie Wagner verzichten, dafür rücken Miriam Puntschuh und Anne Hildebrandt wieder in die Mannschaft. Katrin Benda wird auf Halbrechts zum Einsatz kommen.

In der nächsten Woche wird Fuhrig zudem die ersten Neuzugänge bekannt geben können. „Wir stehen vor der Verpflichtung von drei jungen Spielerinnen, zwei für den Rückraum und eine Kreisläuferin“, verrät der frühere Nationalspieler. (dts) Foto: nh

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