Handball: Eintracht hofft gegen Böddiger auf nächsten Heimsieg

Gelingt dritter Streich?

Endlich die rote Laterne abgeben: Jacqueline Hahn und die Baunataler Handballerinnen wollen vom letzten Platz vorrücken. Foto: Schachtschneider

Baunatal. Schafft es Handball-Oberligist GSV Eintracht Baunatal im zweiten Anlauf die rote Laterne abzugeben? „Es wäre doppelt schön, wenn uns das im Derby gegen Böddiger gelingen würde“, sagt Kreisspielerin Jacqueline Hahn vor dem prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell. Angeworfen wird die Frauen-Partie am Samstag um 16.30 Uhr in der Rundsporthalle.

Möglich ist der Verlassen des letzten Platzes am 18. Spieltag durchaus, weil die Großenritterinnen den direkten Vergleich gegen den derzeitigen Vorletzten Mühlheim gewonnen haben. „Unser Ziel ist es, uns bis zum Saisonende, zumindest was die sportlich geholten Punkte betrifft, auf den drittletzten Platz vorzukämpfen“, sagt Trainer Gintautas Malakauskas angesichts des einkalkulierten Fünf-Punkte-Abzugs.

Baunatal (12./7:27) holte auswärts zwar noch keinen Punkt – zuletzt gab es ein 22:28 in Oberursel –, aber vier seiner sieben Zähler fuhr der GSV Eintracht in den letzten beiden Heimspielen ein. In der Rundsporthalle ist das Malakauskas-Team 2016 also noch ungeschlagen und könnte am Samstag seinen dritten Heimsieg landen – beachtlich für einen Tabellenletzten. Fehlen wird im Duell der beiden Eintracht-Teams aufgrund einer Schulterverletzung GSV-Rückraumspielerin Melina Kelterborn.

Böddiger (3./22:12) holte in den letzten vier Partien nur zwei Punkte – und zwar bei Kirchhof II (28:22). Zuletzt unterlagen die Felsbergerinnen zu Hause 22:23 gegen Bruchköbel. „Wenn wir so überragend spielen wie im letzten Heimspiel beim 26:23 gegen Eibelshausen/Ewersbach, ist auch am Samstag was möglich“, sagt Malakauskas.

„Voraussetzung ist, dass wir auf halblinks Vilte Duknauskaite in Griff kriegen.“ Im Hinspiel im November unterlag Baunatal 17:33. (srx)

Von Sebastian A. Reichert

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