Abstiegskampf in der Oberliga

Hinspiel gegen Hüttenberg macht Eintracht Böddiger Mut für Klassenerhalt

Im Anflug: Eintracht Böddiger hofft, Sophie Wagner im wichtigen letzten Auswärtsspiel der Saison beim TV Hüttenberg einsetzen zu können.
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Im Anflug: Eintracht Böddiger hofft, Sophie Wagner im wichtigen letzten Auswärtsspiel der Saison beim TV Hüttenberg einsetzen zu können.

Hüttenberg. Der Abstiegskampf in der Handball-Oberliga spitzt sich zu. Eintracht Böddiger tritt am Samstag, 14. April, um 18 Uhr auswärts gegen den TV Hüttenberg an. 

„Wir müssen gewinnen, um die Klasse zu halten“, weiß Lena Hildebrandt, Trainerin des TSV Eintracht Böddiger, vor der Partie beim Tabellenvierten.

Sollte die SG Bruchköbel zeitgleich ihr Heimspiel gegen die TGS Walldorf gewinnen, wären die Edertalerinnen aufgrund des feststehenden Punktabzugs wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls abgestiegen. Ansonsten verdient sich das Team ein Endspiel gegen die HSG Zwehren/Kassel eine Woche später in eigener Halle.

Der Erfolg beim Hinspiel gibt Hoffnung

Mut macht der 32:20-Hinspielerfolg. „Da haben wir richtig gut gespielt“, sagt Hildebrandt: Vor allem die 5:1-Deckung mit Katrin Benda als Indianer stellte den starken Hüttenberger Rückraum um Johanna Müller, Antina Pauschert und Spielmacherin Lena Löffler vor große Probleme. Zudem droht den Gastgebern von Trainer Thomas Wallendorf der Ausfall von Torjägerin Louisa Eckhardt-Helmes (Schulterverletzung). Ein Wiedersehen gibt es hingegen mit Torfrau Janina Köhler.

Einige verletzte Spielerinnen schwächen den Kader

Hildebrandt sieht gerade in der Ausgeglichenheit der Mittelhessinnen deren große Stärke. Die personelle Situation bei den Edertalerin hat sich nur geringfügig entspannt. So konnte Sina Dieling (Mandelentzündung) zuletzt nicht trainieren. Linkshänderin Sophie Wagner war nach überstandener Oberschenkelverletzung im Training umgeknickt. „Bei ihr müssen wir schauen, ob es bis zum Wochenende reicht“, sagt Hildebrandt. 

Gleiches gilt für Julia Hasper, die nach ihrem Bänderriss nur leicht trainiert hat. „Die Ausgangslage ist nicht optimal. Wir müssen alles auf eine Karte setzen“, betont Hildebrandt. Dann könnte es trotz aller Unabwägbarkeiten schließlich doch noch zum Klassenerhalt reichen. 

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